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Es war einmal... Ende nächsten Jahres soll das Filmhaus an der Maybachstraße der Kölner Filmszene wieder zur Verfügung stehen.

Kulturausschuss gibt Remake von „Szenen einer Ehe“

Köln | Seit 2010 berichten im Kulturausschuss regelmäßig Vertreter der freien Kölner Kulturszene über den aktuellen Stand der verschiedenen Sparten. Am Dienstag war die Reihe an der Filmkultur. Zu Fragen standen Jenny Krüger und Dirk Steinkühler bereit, sie vertraten den Verein KINOaktiv, in dem sich 16 Kölner Filminitiativen zusammengeschlossen haben – unter anderem Filmclub 813, Allerweltskino, Internationales Frauenfilmfestival Dortmund/Köln und Kurzfilmfreunde Köln.

Auf der einen Seite die Politiker, auf der anderen die beiden Vertreter der Filmszene. Man hätte ihnen am liebsten eine Paartherapie verschrieben. Da bedauerte Steinkühler – taktisch nicht optimal –, dass sich bei wichtigen Veranstaltungen „nicht unbedingt die erste Garde der Politik“ blicken lasse. Die Politik bemängelte, dass sie mangels Einladung oft nichts wüsste. Und eine Politikerin (wer?) beklagte, sie habe zwar ein Festival besucht, man habe sie aber nicht erkannt.

Über den langwierigen Austausch derlei Empfindlichkeiten und dem gegenseitigen Versprechen sich zu bessern, geriet die Diskussion über den vorgelegten Bericht vergleichsweise kurz. Zur Kenntnis genommen wurde die Auflistung der in den letzten beiden Jahren durchgeführten Veranstaltungen. Im Mittelpunkt hier die Stadtmuseum-Ausstellung „Köln im Film“ mit 7.600 Besuchern. Hier strebt KINOaktiv langfristig eine Zusammenarbeit an.

Doch hat die Filmszene auch Wünsche, etwa nach mehr Spielorten. Hier kündigte das Kulturamt an, dass die Sanierung des Filmhauses Maybachstraße vorangehe, man hoffe auf eine Fertigstellung Ende des nächsten Jahres. Anfang 2018 werde auch der künftige Betreiber ausgeschrieben – natürlich nach Beratung mit dem Kulturausschuss. In wieweit die Stadt aus einem Technik-Pool Geräte etwa zur Organisation kleinerer Festivals zur Verfügung stellen kann, wird derzeit mit dem Kulturamt verhandelt. Beruhigt werden konnte der Vertreter des Kölner Lesben- und Schwulentags (KLuST): Das schwul-lesbische Filmfestivals „Homochrom“ wird auch im nächsten Jahr mit 5.000 Euro unterstützt.

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