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Linke fordert neues Nachdenken über leerstehende städtische Flächen und Gebäude

Köln | Nach Auskunft der linken Stadtratsfraktion stehen 49.000 Quadratmeter in städtischen Gebäuden leer, davon seien 28 Prozent in einem nichtnutzbaren Zustand. Die Linke möchte Projekten die Möglichkeit geben diese Flächen zu nutzen. Die städtische Verwaltung solle ein Konzept für Zwischennutzungen erarbeiten.

Jörg Detjen, Sprecher der Fraktion die Linke: „In städtischen Gebäuden stehen 49.000 Quadratmeter leer und werden nicht genutzt. Diese Flächen für Zwischennutzungen freizugeben ist für die Stadt ein geringer Aufwand. So kann die Stadt auch bei knappen Kassen kulturellen, gärtnerischen und sozialen Projekten einen großen Schub geben.“

Eine Übersicht der Gebäudewirtschaft im Rechnungsprüfungsausschuss vom 17.04.2012 zeigt stadteigene Leerstandsflächen von etwa 49.000 Quadratmetern und leerstehende angemietete Flächen von etwa 3.500 Quadratmetern (DS 1018/2012). Insgesamt werden in der Mitteilung etwa 200 leerstehende Objekte aufgelistet, so die Linke. 28,8 % dieser Leerstandsflächen gelten als „nicht vermarktbar“. Für diese Immobilien gibt es auf absehbare Zeit weder eine städtische Nutzung noch eine wirtschaftliche Verwertung, schreibt die Linke. „Initiativen zur kulturellen, gärtnerischen oder sozialen Zwischennutzung sind meistens nicht auf Gewinn ausgelegt und haben wenig Geld zur Verfügung. Sie haben deshalb Schwierigkeiten an geeignete Flächen und Gebäude zu kommen. Die Folge sind dann Schwierigkeiten zum Beispiel mit Brandschutz wie beim Odonien.“, so Jörg Detjen weiter.

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