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Mehrheit im Hauptausschuss für Bleiberecht langjährig geduldeter Menschen in Köln

Köln | Mit breiter Mehrheit beschloss der Hauptausschuss in seiner ersten Sitzung am heutigen Montag, 9. Januar, seine Aufforderung an die Verwaltung alles Notwendige dafür zu tun, für langjährig geduldete Menschen in Köln eine sichere Aufenthaltsperspektive zu schaffen. Das teilen die Kölner Grünen im Rat der Stadt Köln mit. Zuvor hatte der Rom e.V., der Kölner Flüchtlingsrat sowie der Kölner Runde Tisch für Integration in einer gemeinsamen Initiative dazu aufgerufen, langjährig gedulteten Geflüchteten in Köln Bleiberecht einzuräumen

Der Antrag wurde gemeinsam von SPD, CDU, GRÜNE, Linke und den Gruppen Gute und Piraten eingebracht. Dabei sollen die antragstellenden demokratischen Kräfte betont haben, dass es sich um langjährig geduldete in Köln lebende Menschen handle, die sich integriert haben beziehungsweise die sich integrieren wollen, teilt die Grüne Fraktion im Rat der Stadt Köln mit.

Die Grünen begrüßen diesen breit getragenen politischen Willen als klares Signal an die Ausländerbehörde der Stadt Köln, im Rahmen der geltenden Gesetze ihr vorhandenes Ermessen auszuüben, um den unsicheren Duldungsstatus in ein Bleiberecht umzuwandeln. Damit werde auch dem Anliegen vieler engagierter Bürger Rechnung getragen, die dies in einem Offenen Brief am 7. Januar gegenüber Rat und Verwaltung deutlich gemacht haben. Über 30 Prozent der rund 5.000 Betroffenen leben länger als fünf Jahre und davon fast 1.000 länger als 15 Jahre in Köln. Insbesondere den Kindern müsse eine gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden, so die Kölner Grünen.

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Kölner Initiative fordert Bleiberecht für gedultete Geflüchtete

Videointerview: Rom e.V., der Kölner Flüchtlingsrat sowie der Kölner Runde Tisch für Integration >>>

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