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Motorisierter Individualverkehr: Quo vadis in Köln?

Köln | Die Bündnispartner aus Grünen, CDU und Volt wollen die Verkehrswende in Köln vorantreiben und die Nutzung des Straßenraums neu definieren. Das Ziel: Der Motorisierte Individualverkehr in Köln soll deutlich reduziert werden. Die drei Parteien haben einen entsprechenden Antrag in die politische Debatte des Kölner Rates eingebracht.

Grünen, CDU und Volt wollen für den Motorisierten Individualverkehr in Köln ein neues Grundnetz definieren. Dabei soll es Straßen geben, die dem Auto, PKW oder Motorrad mit Vorrang zur Verfügung stehen und andere Bereich in dem diese Verkehrsträger nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Lars Wahlen von den Kölner Grünen will damit einen Paradigmenwechsel bei der Straßen- und Verkehrsplanung erreichen. Dabei bleiben viele Fragen offen, wie etwa mit Straßen umgegangen wird, die Bundes- oder Landesstraßen sind.

Die Bündnispartner wollen Köln dazu zunächst in Korridore einteilen, die dann nachher einzeln betrachtet und bewertet werden sollen. Der Fokus soll auf Liefer-, Wirtschafts-, Ziel- und Quellverkehren liegen. Vor allem der Radverkehr soll massiv ausgebaut werden und sich sowohl im Grundnetz, wie den anderen Straßen wiederfinden. Gleiches gilt für den ÖPNV.

Auf dem Grundnetz des Motorisierten Individualverkehrs hat das Auto Vorrang. In allen anderen Straßen der Fußgänger- und Radverkehr, sowie der ÖPNV. Anwohner sollen berücksichtigt werden. Der Durchgangsverkehr in der Kernstadt soll reduziert werden. Zudem sollen die nicht zum Grundnetz gehörenden Straßen in ihrer Aufenthaltsqualität und zur Anpassung an Klimafolgen umstrukturiert werden.

Zunächst will das Bündnis der Parteien an 3 Korridoren üben und die Stadtverwaltung diese zu identifizieren und dafür Vorschläge zu unterbreiten. Diese sollen dann im Verkehrsausschuss besprochen werden.

Offen bleiben Fragen der Finanzierung und der Stärkung des ÖPNV, die bislang vor allem durch Dieselbusse stattfand. Die Bündnispartner wollen zudem die Verkehrsinfrastruktur in Köln stärker digitalisieren und damit Staus vermeiden.

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