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OB-Wahl: Kölner Grüne suchen das Gespräch mit Henriette Reker

Köln | Bei ihrer ersten Nominierung auf einer grünen Mitgliederversammlung in der Alten Feuerwache sagte Kölns heutige Oberbürgermeisterin, dass sie im „Herzen grün sei“. Reker ist parteilos, bis heute und schaffte den Sprung auf den Stuhl der Oberbürgermeisterin durch das sogenannten Rekerbündnis. Einen Zusammenschluss aus CDU, FDP, Grüne und die damalige Gruppe Deine Freunde. Jetzt wollen die Grünen mit Reker über eine zweite Amtszeit und Unterstützung für die parteilose Kandidatin sprechen.

Rekerbündnis wäre derzeit unschlagbar

Bei ihrer ersten Wahl konnte Reker auf über 50 Prozent der Wähler zählen, da die Parteien, die sie unterstützten alleine schon so viele Wähler hatten. Bei einer mickrigen Wahlbeteiligung von nur 40,28 Prozent wählten damals 52,66 Prozent am 18. Oktober 2015 die Einzelbewerberin Henriette Reker. Jochen Ott von der SPD erhielt 32,02 Prozent und damit mehr Stimmen als seine Partei bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014. Die Parteien des Rekerbündnisses erreichten 2014 zusammengerechnet 53,82 Prozent der Wählerstimmen. Dies dürfte sich, sollte sich das Bündnis wieder zusammenfinden, signifikant erhöhen, da alleine die drei Parteien Grüne, CDU und FDP bei der Europawahl zusammengerechnet 58,91 Prozent der Stimmen erhielten.

Auftrag zu Gesprächen

Auf der Mitgliederversammlung der Kölner Grünen am heutigen Samstag, 29. Juni, im Kulturbunker in Köln-Mülheim stimmten die Anwesenden dafür, dass der Kreisvorstand und die Ratsfraktion mit Reker über eine zweite Amtszeit spreche. Man wolle die gemeinsamen Interessenslagen ausloten, heißt es bei den Grünen. Dabei geht es um die Amtszeit 2020 bis 2025. Man wolle die Themen Verteilung des öffentlichen Raums, den Klima- und Umweltschutz, den Wohnungs- und Schulbau und weitere soziale Themen erörtern.

Reker hatte immer wieder, auch auf dem CDU-Kreisparteitag erklärt, dass sie sich eine zweite Amtszeit vorstellen könne.

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