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Das Plangebiet auf der Karte. Der Innere Grüngürtel soll bis zum Rhein fortgeführt werden. Grafik: Stadt Köln

Parkstadt Süd: Stadt will neuen Planungsstand vorstellen

Köln | Die Planungen für das neue Stadtquartier „Parkstadt Süd“ laufen weiter. Mitte November will die Stadt und ihre Verantwortlichen die neuen Planungen auf einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen und erläutern. Erstmals wird auch der neue Kölner Baudezernent Markus Greitemann den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort stehen.

Wie das Kölner Presseamt am heutigen Mittwoch ankündigten, findet die Veranstaltung am dritten November-Montag (19. November 2018) in der Aula des Alfred-Armack-Berufskollegs (Brüggener Straße 1) in Köln-Zollstock statt. Neben Baudezernent Greitemann werden auch der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 2 (Rodenkirchen), Mike Homann, sowie die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Anne-Luise Müller, auf dem Podium sitzen.

Zunächst präsentieren die Büros „Ortner+Ortner Baukunst“ aus Köln und „BSV, Büro für Stadt- und Verkehrsplanung“ aus Aachen den aktuellen Planungsstand zur Parkstadt Süd unter Einbeziehung der bisher gemachten Vorschläge und Anregungen aus der Bürgerschaft. Anschließend werden die Themen „Mobilität/Verkehr“, „Nutzung /Städte- bauliches Erscheinungsbild“, „Freiraum“ und „Grüngürtel“ separat unter die Lupe genommen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich an Thementischen intensiv mit den Experten austauschen und so offene Punkte, Kritik oder Anregungen anbringen.

Bürgerbeteiligung läuft seit mehr als drei Jahren

Das städtebauliche Großprojekt „Parkstadt Süd“ umfasst eine Fläche von rund 115 Hektar und soll den Inneren Grüngürtel im Süden Kölns bis zum Rhein vollenden. Durch die Ausweisung neuer Flächennutzungen sollen zwischen Luxemburger Straße und Rhein 3.500 neue Wohnungen errichtet und Raum für rund 4.500 Arbeitsplätze geschaffen werden. Insofern genießt das Projekt aus stadtentwicklungspolitischer Sicht einen hohen Stellenwert.

Grundlage für die Bürgerbeteiligung war ein auf Kooperation basierendes Planungs- und Beteiligungsverfahren, das 2015 in enger Zusammenarbeit zwischen fünf Planungsteams, der Stadtgesellschaft, weiteren Expertinnen und Experten sowie der Politik ein freiraumplanerisches und städtebauliches Bild für die Entwicklung der Parkstadt Süd durchgeführt wurde. Der Stadtentwicklungsausschuss fasste im März 2016 dazu einen Grundsatzbeschluss sowie eine Fortschreibung der Planungen unter Beteiligung der Bürgerschaft.

In die nun weitergeführte Gesamtplanung sind daher auch umfangreiche Untersuchungen zu Klima, Umwelt und Mobilität sowie zu weiteren relevanten Themen eingeflossen. Die Ergebnisse der integrierten Planung dienen als Grundlage für die weiteren Realisierungsschritte, auch von Teilstücken, und für die weiteren Wettbewerbs- und Qualifizierungsverfahren.

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