Politik Nachrichten Politik Köln

Politischer Aschermittwoch: Pferde im Zug - Grüne wollen mit Festkomitee und Tierschützern diskutieren

Köln | In der Wagenhalle der Comedia trafen sich heute die Grünen aus ganz Nordrhein-Westfalen zum politischen Aschermittwoch. Dabei äußerte sich Frank Jablonski von den Kölner Grünen auch zum Karneval und zur Thematik Pferde im Kölner Rosenmontagszug und forderte eine diffenzierte Debatte. Hierin unterstützte ihn Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Jablonski lud auch das Festkomitee Kölner Karneval zum Dialog ein und kritisierte NRW Innenminister Reul, CDU, scharf für seine Äußerung, dass Karnevalsumzüge ohne Pferde Mist seien. [Hinweis der Redaktion: Ein ausführlicher Beitrag zum politischen Aschermittwoch der NRW Grünen und zur Rede der Grünen Bundesvorsitzenden Annalena Baerbock folgt in Kürze]

Jablonski stellte fest, dass es eine gute Session für den Karneval zunächst war, mit weniger Straftaten. Aber es habe auch zwei Vorfälle gegeben. Jablonski drückte den Angehörigen des 32-Jährigen, der am Chlodwigplatz verstarb, nachdem er mutmasslich vor eine KVB-Bahn geschubst wurde, das Mitgefühl der Kölner Grünen aus. Zu dem scheuenden Pferd und den Verletzten und der sich daran anschließenden Diskussion über Pferde im Rosenmontagszug sagte Jablonski: "Ich glaube wir sollten eine ergebnisoffene Diskussion zu diesem Thema führen und wir als Grüne hier in Köln laden auch gerne das Festkomitee, Tierschützer ein, um mit uns darüber zu diskutieren, was man da ändern kann, ob man etwas ändert."

Zurück zur Rubrik Politik Köln

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Köln

19062018_K2A2_Pk

Köln | Die Bürgerinitiative „Köln kann auch anders“ will die Angelegenheit rund um die so genannte „Börschel-Affäre“ nicht auf sich ruhen lassen. Mit einer Strafanzeige soll nun der Frage nachgegangen werden, ob Gelder des Stadtwerke-Konzerns für einen Personalberater rechtmäßig verwendet wurden.

rosenmontag_08022016_340_27072018

Köln | Das Festkomitee Kölner Karneval hat für sich entschieden, dass es weiterhin nicht auf Pferde im Rosenmontagszug verzichten will. Gleichzeitig stellte das Festkomitee nach eigenen Recherchen mit, dass man davon ausgehe, dass bei dem Kutschunfall 2018 die Pferde von außen beworfen worden seien, eine Einschätzung die die Ermittlungsbehörde so noch nicht bestätigen will. Tierschutzorganisationen protestieren. [report-K berichtete >] Die Entscheidung, ob Pferde in einem Festumzug eingesetzt werden dürfen oder nicht, hat aber nicht das Festkomitee als Verband zu entscheiden, sondern der Rat der Stadt Köln und seine Gremien als Aufsichtsbehörde. Der Kreisverband der Kölner Grünen will nun dem Festkomitee die Rote Karte zeigen: "Entscheidung des Festkomitees Kölner Karneval weiterhin Pferde im Rosenmontagszug einsetzen zu wollen, ist unverantwortlich und gefährlich."

Fluechtlinge_26072018_Pixabay

Köln | Die drei Oberbürgermeister der Städte Bonn, Düsseldorf und Köln haben in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, die Seenotrettung für Flüchtlinge auf dem Mittelmeer wieder aufzunehmen.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN