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Julia Klehr kehrt nach Köln zurück. Auf ihr wartet eine wichtige Aufgabe.  Bild: Fotostudio Balsereit

Wohnbauleitstelle hat eine Leiterin

Köln | Julia Klehr wird neue Leiterin der Wohnungsbauleitstelle in Köln. Die Architektin kehrt mit Wirkung zum 15. August 2018 von Düsseldorf nach Köln zurück. Die Personalie war Anfanf der Woche vom Hauptausschuss der Stadt beschlossen worden.

Klehr leitet derzeit noch die städtebauliche Planung im Stadtplanungsamt bei der Stadt Düsseldorf. Köln ist für Klehr kein unbekanntes Terrain: Von 2008 bis 2014 arbeitete die studierte Architektin schon einmal bei der Stadt Köln. Nach ihrem abgeschlossenen Studium der Architektur und einem Städtebaureferendariat als Stadtplanerin war sie von 2008 bis 2011 beim Stadtplanungsamt der Stadt Köln tätig.

Zu ihren Aufgaben zählte damals unter anderem die Erarbeitung städtebaulicher Vorentwürfe und Konzepte als Grundlage für Wettbewerbsauslobungen und Bauleitplanungen, die Durchführung von städtebaulichen Wettbewerben, Gutachterverfahren und Workshops, die Beratung von Investoren und Architekten sowie die Durchführung von Verfahren zur Bürgerbeteiligung.

Anschließend war Kehr als Fachreferentin im Dezernat für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln für strategische Projekte zuständig. Die 44-Jährige koordinierte und steuerte Großprojekte auf städtischen Liegenschaften, vertrat das Dezernat in verschiedenen Gremien. Sie beriet die Beigeordneten zur strategischen Ausrichtung städtebaulicher Projekte auf städtischen Liegenschaften und leitete verschiedene dezernatsübergreifende Projektgruppen.

Wechsel nach Düsseldorf

2014 wechselte Klehr in das Stadtplanungsamt der Stadt Düsseldorf. Dort übernahm sie die Abteilungsleitung für städtebauliche Planung. Zu ihren Aufgaben dort gehörte unter anderen die Entwicklung von städtebaulichen Konzepten und deren Umsetzung in die Bauleitplanung, die Durchführung von Öffentlichkeitsbeteiligungen und die Umsetzung des Stadtentwicklungskonzepts und des Handlungskonzepts Wohnen.

Große Hoffnungen auf Beschleunigung der Genehmigungsverfahren

Die Wohnungsbauleitstelle hatte bereits am 3. April 2017 ihre Arbeit aufgenommen, die Leitungsstelle blieb jedoch lange Zeit vakant. Zu den Aufgaben der Leitstelle gehören die Mobilisierung von Flächen, die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, die Beförderung von Projektentwicklungen sowie die nachhaltige Sicherung von Potenzialen für den Wohnungsbau in Köln. Die direkte Zuordnung zum Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen soll rasche und effiziente, ämterübergreifende Entscheidungen ermöglichen.

Ziel ist die Steigerung der Neubauzahlen bei gleichzeitiger Sicherung der Qualitätsansprüche an den Wohnungsbau. Bisheriger kommissarischer Leiter war Hans-Martin Wolff. Vor allem die Immobilienwirtschaft setzt große Hoffnungen auf die neue Stabsstelle. Gerade für Bauprojekte ab einer Größenordnung ab 50 Wohneinheiten soll mit der neuen Stelle die Dauer der Genehmigungsverfahren erheblich beschleunigt werden. Köln hofft so, seinem Ziel von mehr als 4.000 Neubauwohnungen pro Jahr näherzukommen. Im zurückliegenden Jahr 2017 war die Zahl der fertiggestellten Wohnungen auf nur noch etwas mehr als 2.200 zurückgegangen (Report-k.de berichtete).

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