Politik Nachrichten Politik NRW

laschet_09052017

Bericht: Laschet schließt Kandidatur für CDU-Vorsitz derzeit aus

Düsseldorf | NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wird offenbar nicht für den Vorsitz der Bundes-CDU kandidieren. Das berichtet die "Welt" (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf CDU-Kreise. Demnach erklärte der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende am Mittwochmorgen in einer Telefonkonferenz mit den Bezirksvorsitzenden aus NRW, dass bei der jetzt geplanten Trennung von Parteivorsitz und Kanzleramt das Amt des Regierungschefs im größten Bundesland nicht mit dem Vorsitz einer Regierungspartei im Bund vereinbar sei.

Laschet begründete dies laut Teilnehmerangaben damit, dass er die Koalition aus CDU und FDP in NRW als Gegenmodell zur Großen Koalition in Berlin sehe. Die Bezirksvorsitzenden bestätigten laut Teilnehmerangaben Laschet darin, jetzt nicht nach dem CDU-Vorsitz im Bund zu greifen. Eine Neubewertung der Lage müsse allerdings erfolgen, wenn es nicht mehr nur um den Parteivorsitz gehe.

Damit schließt Laschet implizit eine spätere Kanzlerkandidatur nicht aus. Jetzt sieht er sich jedoch offenbar in einer anderen Rolle: Deshalb will er dem Vernehmen nach für die Klausur des Bundesvorstands am kommenden Wochenende vorschlagen, dass die CDU bis zum Bundesparteitag Anfang Dezember in Hamburg Regionalkonferenzen abhalten solle, auf denen sich die Kandidaten präsentieren können. In NRW selbst soll sogar eine Delegiertenkonferenz zur Meinungsbildung stattfinden.

Deshalb ist eine Vorentscheidung für einen der verbleibenden Kandidaten in NRW noch nicht gefallen. Der ehemalige Vorsitzende der Unionsbundestagsfraktion, Friedrich Merz, hatte am Dienstag seine Bereitschaft zur Kandidatur um den Bundesvorsitz erklärt. Merz will am Mittwochnachmittag seinen ersten öffentlichen Auftritt als Kandidat in der Bundespressekonferenz vor den Hauptstadtjournalisten absolvieren.

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, die als Favoritin von Bundeskanzlerin Angela Merkel gilt, erklärte am Montag in einer Bundesvorstandssitzung der CDU, dass sie für den Parteivorsitz kandidieren werde. Eine öffentliche Begründung ihrer Kandidatur steht noch aus. Das gleiche gilt für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Auch er hatte in den CDU-Gremien erklärt, nach dem höchsten Parteiamt greifen zu wollen, sich aber seitdem noch nicht der Öffentlichkeit gestellt. Die Entscheidung fällt auf dem CDU-Bundesparteitag, der am 7. und 8. Dezember in Hamburg stattfinden wird. Bereits an diesem Wochenende trifft sich die Parteiführung der CDU zu einer außerordentlichen Vorstandsklausur, bei dem auch ein Fahrplan bis zum Parteitag verabredet werden soll.

Zurück zur Rubrik Politik NRW

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik NRW

karl-josef_laumann_MAGS_NRW

Düsseldorf | NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich für eine Impfpflicht gegen Masern ausgesprochen. "Es ist jetzt die Zeit reif, auch zu sagen, wir brauchen eine Impfpflicht", sagte Laumann am Montag im Deutschlandfunk. "Das Problem ist, dass weit über 90 Prozent der Leute ihre Kinder impfen lassen, aber dass wir die Masern nicht ausgerottet bekommen."

Düsseldorf | Der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, hat NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) wegen seines Umgangs mit den Betroffenen im Missbrauchsfall von Lügde kritisiert. "Den Tatort und die Gemeinde zu besuchen, wäre schon ein wichtiges Zeichen", sagte der Kinderschutzbund-Präsident der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Mit den Leuten vor Ort reden, das sollte man, denke ich, schon tun."

D_Groschek_1_20160823

Berlin | Der frühere nordrhein-westfälische Bauminister Michael Groschek (SPD) hat Überlegungen seiner Partei kritisiert, die Grundsteuer künftig nicht mehr über die Betriebskostenabrechnung auf Mieter umlegen zu dürfen.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >