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DOSB-Vize knüpft NRW-Olympia-Bewerbung 2032 an Bedingungen

Düsseldorf | Der Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Walter Schneeloch, steht einer möglichen NRW-Olympia-Bewerbung für die Sommerspiele 2032 positiv gegenüber, fordert dafür aber eine Vorleistung der Politik in den kommenden Jahren.

"Das Land NRW hat bis 2025 die Chance zu zeigen, welcher Wert auf die Sportentwicklung gelegt wird", sagte Schneeloch, der auch Präsident des Landessportbundes NRW ist, der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). "Welchen Wert hat der Sport für die Politik, für die Gesellschaft in diesem Land? Das könnten sie sehr gut aufzeigen, zum Beispiel mit einem Förderprogramm, wo 200 Millionen Euro jährlich in den Sport fließen, um den Sportstätten-Sanierungsstau zu beheben. Es kann nicht nur darum gehen, Großveranstaltungen nach NRW zu holen, um zu glänzen. Es gibt auch an der Basis viel zu tun", so Schneeloch. Gleichzeitig kritisierte Schneeloch das Vorgehen von Sportvermarkter Michael Mronz hinsichtlich einer Olympiabewerbung.

"Herr Mronz versteht sein Geschäft. Er hat das Thema sehr prominent gespielt und hat ja auch in Ministerpräsident Laschet einen wichtigen Befürworter. Was etwas aus dem Blick geraten ist, wer eigentlich für das Thema zuständig ist: nämlich der DOSB entscheidet, ob und mit welcher Stadt sich Deutschland um die Spiele bewirbt."

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