Politik Nachrichten Politik NRW

Polizei_NRW_3032012d

Heute wurden in der Lanxess Arena 2300 Polizeibeamtinnen und -beamte vereidigt. Auf sie wartet ein nicht immer einfacher Job.

Großes Mützenwerfen vor der Lanxess Arena

Rund 2300 Polizeianwärterinnen und -anwärter sind am heutigen Dienstagmorgen in der Lanxess Arena mit dem feierlichen Eid in ihre hoheitlichen Aufgaben eingeführt worden. Die Vereidigung fand bei echtem Kaiserwetter statt.

An der heutigen feierlichen Veranstaltung, die wie auch in den vergangenen Jahren wieder in der Lanxess Arena stattfand, nahmen auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sowie der amtierende Innen- und damit zuständige Fachminister, Herbert Reul, an der Vereidigung teil. Und die kamen mit besten Wünschen für den Eintritt in ein Berufsleben, das nicht immer nur schöne Seiten kennt.

„Jede Polizistin und jeder Polizist repräsentiert unser Land, unsere Werte, unsere Gesetze. Deshalb genießen unsere Polizistinnen und Polizisten auch unsere volle Rückendeckung. Wir wollen Nordrhein-Westfalen sicherer machen. Und daran werden die Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter entscheidend mitwirken. Für die Bereitschaft, diese bedeutende Aufgabe zu übernehmen, danke ich im Namen aller Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens“, betonte Laschet in seiner Rede.

„Herzlich willkommen in unserer nordrhein-westfälischen Polizeifamilie. Sie sind die Zukunft der NRW-Polizei“, freute sich auch NRW-Innenminister Reul auf den Nachwuchs. Und der ist dringend notwendig, denn mit den geburtenstarken Jahrgängen der 1960er rollt eine gewaltige Pensionswelle auf die NRW-Polizei wie grundsätzlich auf die Verwaltungen zu. Nicht zuletzt deshalb habe das Land trotz weiterhin angespannter Haushaltslage die Zahl der Einstellungen von jährlich 2000 auf nunmehr 2300 erhöht.

Polizist – ein Traumberuf

Beworben hatten sich für diesen Einstellungsjahrgang immerhin rund 9000, offenbar erfreut sich der Beruf des Ordnungshüters weiterhin hoher Beliebtheit. Für viele ist es ein Traumberuf. Auch in diesem Jahr ist vom demografischen Wandel bei den Bewerberzahlen wenig zu spüren und das trotz hoher Anforderungen. Voraussetzung für die Bewerbung ist das Abitur oder eine gleichwertige Qualifikation.

Als gleichwertig gilt neben der Fachhochschulreife auch ein Meisterbrief im Handwerk oder eine abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung mit anschließender beruflicher Tätigkeit von drei Jahren.

Die ersten Karrierestufen sind für alle gleich

Die 2.300 besten Bewerber absolvieren ein duales Bachelor-Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV). Die Polizei-Ausbildung an der Fachhochschule dauert drei Jahre und beinhaltet neben der theoretischen Ausbildung auch Praxisunterricht beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei (LAFP) sowie Einsätze in Polizeibehörden.

Anschließend geht es für die frischgebackenen Kommissarinnen und Kommissare für ein Jahr in den Streifendienst. In Behörden mit Bereitschaftspolizei folgen zwei Jahre in einer Hundertschaft. Danach kehren die Kommissare zurück in den Streifendienst oder sie spezialisieren sich – beispielsweise als Ermittler bei der Kriminalpolizei, als Diensthundeführer oder in der Hubschrauberstaffel, so der weitere Karriereweg.

Zurück zur Rubrik Politik NRW

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik NRW

Düsseldorf | Der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD, Sebastian Hartmann, hat einer Kandidatur für den Bundesvorsitz der Partei eine Absage erteilt. "Eine Kandidatur als SPD-Bundesvorsitzender strebe ich nicht an", sagte er der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Er sehe seine Aufgabe in NRW, um Themen wie bezahlbares Wohnen, beste Bildung oder Entlastung von kommunalen Altschulden voranzubringen.

messer_pixabay_25062019

Düsseldorf | Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat Kritik an einer möglichen Ausweitung von Waffenverbotszonen auf gesamte Innenstädte geübt. "Messerangriffe sind extrem gefährlich", sagte Reul den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Allerdings gebe es "hier leider keine einfachen" Lösungen.

Köln | Das Innenministerium NRW ordnet für Fronleichnam Beflaggung zum Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung an. Dies gelte für alle Gebäude des Landes, der Gemeinden sowie der übrigen Körperschaften des öffentlichen Rechts.

Interviews zur Europawahl 2019

koepfe_europawahl_2019

Interviews mit den Kandidaten zur Europawahl 2019

Die Redaktion von report-K fragte alle Parteien und Gruppierungen an und bat um die Nennung von Interviewpartnerinnen und -partner von Kandidatinnen und Kandidaten zur Europawahl 2019. Nicht alle Parteien antworteten oder schickten Kandidaten. Die Liste der Parteien, die keine Interviewkandidaten anboten, finden sie am Ende dieser Direktlinks zu den einzelnen Kandidateninterviews.

Martin Schulz, SPD, (kein Kandidat) im Europawahlkampf in Köln

Martin Schirdewan, Die Linke

Damian Boeselager, Volt

Marie-Isabelle Heiß, Volt Europa

Andre Veltens, Partei der Humanisten

Engin Eroglu, Freie Wählern

Christian Rombeck, Demokratie direkt

Fabienne Sandkühler, Partei der Humanisten

Michael Kauch, FDP

Murat Yilmaz, Die Linke

Eileen O‘Sullivan, Volt

Hans Werner Schoutz, LKR

Prof. Dr. Holger Schiele, LKR

Birgit Beate Dickas, Die Partei
Sabine Kader, Die Partei

Inga Beißwänger, Bündnis Grundeinkommen

Inessa Kober, MLPD

Fritz Ullmann, MLPD

Reinhard Bütikofer, Bündnis 90/Die Grünen

Katarina Barley, SPD

Gerd Kaspar, FDP

Moritz Körner, FDP

Philipp Tentner, SGP

Renate Mäule, ÖDP

Elisabeth Zimmermann-Modler, SGP

Arndt Kohn, SPD

Dietmar Gaisenkersting, SGP

Claudia Walther, SPD

Alexandra Geese, Bündnis 90/ Die Grünen

Nadine Milde, Bündnis 90/Die Grünen

Sandra Lück, Tierschutzpartei

Daniel Freund, Bündnis 90/Die Grünen

Nicola Beer, FDP Spitzenkandidatin

Axel Voss, CDU

Felix Werth, Partei für Gesundheitsforschung

Karin Schäfer, Die Violetten

Marion Schmitz, Die Violetten

Claudia Krüger, Aktion Partei für Tierschutz – Das Original - Tierschutz hier!

Dr. Tobias Lechtenfeld, Volt Europa

Friedrich Jeschke, Volt Europa

Michael Schulz, Die Grauen – Für alle Generationen

Chris Pyak, Neue Liberale

Christian Rombeck, Demokratie direkt

Georg Lenz, Die Partei

Niels Geucking, Familienpartei

Helmut Geucking, Familienpartei

Diese Parteien und Vereinigungen nahmen das Interviewangebot von report-K nicht wahr: Piratenpartei Deutschland, Graue Panther, DER DRITTE WEG,Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD), DIE RECHTE,Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung, Menschliche Welt (MENSCHLICHE WELT), PARTEI FÜR DIE TIERE DEUTSCHLAND (PARTEI FÜR DIE TIERE), Alternative für Deutschland (AfD), Demokratie in Europa - DiEM25, Ökologische Linke (ÖkoLinX), Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit (BIG), Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz (Tierschutzallianz), Bündnis C - Christen für Deutschland (Bündnis C), Bayernpartei (BP), Europäische Partei LIEBE (LIEBE), Feministische Partei DIE FRAUEN (DIE FRAUEN), Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (CSU).

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >