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Heute wurden in der Lanxess Arena 2300 Polizeibeamtinnen und -beamte vereidigt. Auf sie wartet ein nicht immer einfacher Job.

Großes Mützenwerfen vor der Lanxess Arena

Rund 2300 Polizeianwärterinnen und -anwärter sind am heutigen Dienstagmorgen in der Lanxess Arena mit dem feierlichen Eid in ihre hoheitlichen Aufgaben eingeführt worden. Die Vereidigung fand bei echtem Kaiserwetter statt.

An der heutigen feierlichen Veranstaltung, die wie auch in den vergangenen Jahren wieder in der Lanxess Arena stattfand, nahmen auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sowie der amtierende Innen- und damit zuständige Fachminister, Herbert Reul, an der Vereidigung teil. Und die kamen mit besten Wünschen für den Eintritt in ein Berufsleben, das nicht immer nur schöne Seiten kennt.

„Jede Polizistin und jeder Polizist repräsentiert unser Land, unsere Werte, unsere Gesetze. Deshalb genießen unsere Polizistinnen und Polizisten auch unsere volle Rückendeckung. Wir wollen Nordrhein-Westfalen sicherer machen. Und daran werden die Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter entscheidend mitwirken. Für die Bereitschaft, diese bedeutende Aufgabe zu übernehmen, danke ich im Namen aller Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens“, betonte Laschet in seiner Rede.

„Herzlich willkommen in unserer nordrhein-westfälischen Polizeifamilie. Sie sind die Zukunft der NRW-Polizei“, freute sich auch NRW-Innenminister Reul auf den Nachwuchs. Und der ist dringend notwendig, denn mit den geburtenstarken Jahrgängen der 1960er rollt eine gewaltige Pensionswelle auf die NRW-Polizei wie grundsätzlich auf die Verwaltungen zu. Nicht zuletzt deshalb habe das Land trotz weiterhin angespannter Haushaltslage die Zahl der Einstellungen von jährlich 2000 auf nunmehr 2300 erhöht.

Polizist – ein Traumberuf

Beworben hatten sich für diesen Einstellungsjahrgang immerhin rund 9000, offenbar erfreut sich der Beruf des Ordnungshüters weiterhin hoher Beliebtheit. Für viele ist es ein Traumberuf. Auch in diesem Jahr ist vom demografischen Wandel bei den Bewerberzahlen wenig zu spüren und das trotz hoher Anforderungen. Voraussetzung für die Bewerbung ist das Abitur oder eine gleichwertige Qualifikation.

Als gleichwertig gilt neben der Fachhochschulreife auch ein Meisterbrief im Handwerk oder eine abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung mit anschließender beruflicher Tätigkeit von drei Jahren.

Die ersten Karrierestufen sind für alle gleich

Die 2.300 besten Bewerber absolvieren ein duales Bachelor-Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV). Die Polizei-Ausbildung an der Fachhochschule dauert drei Jahre und beinhaltet neben der theoretischen Ausbildung auch Praxisunterricht beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei (LAFP) sowie Einsätze in Polizeibehörden.

Anschließend geht es für die frischgebackenen Kommissarinnen und Kommissare für ein Jahr in den Streifendienst. In Behörden mit Bereitschaftspolizei folgen zwei Jahre in einer Hundertschaft. Danach kehren die Kommissare zurück in den Streifendienst oder sie spezialisieren sich – beispielsweise als Ermittler bei der Kriminalpolizei, als Diensthundeführer oder in der Hubschrauberstaffel, so der weitere Karriereweg.

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