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Impfstoff in den NRW Impfzentren reichen nur für Zweitimpfungen im Juni

Köln | Das Land NRW hat keine Lagerbestände mehr mit Impfstoff. Das teilte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit. Damit wird es, obwohl die Impfpriorisierung am 7. Juni aufgehoben wird, bis mindestens Mitte Juni in der NRW Impfzentren keine Erstimpfungen mehr geben.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kann keinen konkreten Termin nennen, wann in den Impfzentren wieder genügend Impfstoff zur Verfügung stehen wird, um auch dort wieder Erstimpfungen durchzuführen. Sein Ministerium schreibt: "In den Impfzentren stehen bis mindestens Mitte Juni 2021 keine Termine für Erstimpfungen zur Verfügung. Daher werden auch ab dem 7. Juni zunächst keine Terminfenster in den Buchungsportalen der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung gestellt. Sobald wieder neue Terminfenster freigegeben werden können, wird das Ministerium dies frühzeitig kommunizieren."

Das Land NRW, so der Minister, habe seine Lagerbestände seit April nahezu aufgelöst und es gebe keinen Puffer mehr. Der Impfstoff, den der Bund dem Land zur Verfügung gestellt habe, müsse jetzt für die Zweitimpfungen vorgehalten werden. Offen lässt der Minister ob es im Lauf des Junis in den Impfzentren für bestimmte Personengruppen ein Sonderimpfangebot geben kann.

So plant das NRW-Gesundheitsministerium: Der Bund stellt im Juni den Ländern pro Woche 2,5 Millionen Impfdosen der Hersteller BioNTech, AstraZeneca, Moderna und Johnson & Johnson zur Verfügung. NRW als bevölkerungsreichstes Bundesland erhält davon rund 530.000 Impfdosen. Daher sind folgende Zweitimpfungen in den Impfzentren geplant: Kalenderwoche (KW) 22 rund 575.000, KW 23 rund 511.000 und KW 24 rund 566.000.

Ausweitung der Impfkampagne ab dem 7. Juni

Ab dem 7. Juni, dem Tag an dem die Impfpriorisierung aufgehoben wird und das gilt auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren werden auch Kinder- und Jugendärzte und Betriebsärzte in die Impfkampagne einbezogen.

Die Arztpraxen werden nicht vom Land NRW mit Impfstoff versorgt, sondern vom Bund über den pharmazeutischen Großhandel. Sie bestellen über diesen Vertriebsweg ihre Impfdosen BioNTech, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson direkt. Ab 7. Juni können auch Kinder- und Jugendarztpraxen Impfstoff bestellen. Ab dem 7. Juni können auch Betriebsärzte erstmalig Impfstoffe bestellen. Sie sind dann neu in die Impfkampagne eingebunden. Betriebsärzte können mit den Impfzentren kooperieren und ihre Kontingente für ihre jeweiligen Betriebsangehörigen dort verimpfen lassen, wenn vor Ort zu wenig Platz herrscht. Dazu überlassen sie den Impfzentren ihr Kontingent an Impfdosen und die Mitarbeiter*innen der entsprechenden Betriebe werden dann im Impfzentrum immunisiert.

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