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NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann

Impfungen in den Impfzentren NRW starteten am Montag

Köln | In NRW sind die Impfzentren in Betrieb genommen worden, nachdem ein Lieferengpass bei den Impfstoffen, deren Start zunächst stoppte. In 53 Impfzentren werden seit gestern über 80-jährige, die zuhause leben, geimpft. Zu der aktuellen Lage der Impfungen in NRW hat sich der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann geäußert.

Die aktuallen Corona Zahlen in NRW

Laut Gesundheitsminister Laumann hat sich die Lage in den Krankenhäusern in NRW verbessert. Momentan befinden sich 3.748 Covid Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern. 763 von ihnen liegen auf Intensivstationen und 514 werden beatmet. Somit gibt es 972 freie Intensivbetten, davon sind 639 Betamungsplätze. Insgesamt sind 73.800 Personen in NRW an Covid-19 aktuell erkrankt. Im Land wurden 489.000 Erst-Impfungen und 330 000 Zweit-Impfungen durchgeführt.

Impfungen in Altenheimen und Impfzentren

„Wir haben eine kleine aber wichtige Etappe erreicht“, erklärt der NRW-Gesundheitsminister. Die 350.000 Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen in NRW haben mittlerweile fast alle ein Impfangebot bekommen. Laumann spricht noch von „ein paar Nachzüglern“, bezeichnet die Impfungen aber als „so gut wie abgeschlossen“. Jetzt beginnen die Impfungen in den Impfzentren. Hier werden zunächst über 80-Jährige, die zuhause leben, geimpft. Wer gestern auf Grund des plötzlichen Winterwetters nicht zum vereinbarten Termin ins Impfzentrum kommen könne, soll am nächsten Tag zur selben Zeit kommen, sagt Laumann. Ein Anruf sei nicht notwendig.

NRW bekommt Astrazeneca Impfstoff

Seit dieser Woche kann NRW auf einen dritten zugelassenen Impfstoff zugreifen. Das Land erhält 600.000 Dosen des Impfstoffes von Astrazeneca. Über 65-Jährige werden nicht mit Astrazeneca geimpft. Stattdessen sollen vor allem Menschen in den Bereichen ambulante Pflege, Tagespflege, Hospizen und medizinisches Personal mit Astrazeneca geimpft werden. Die Landesregierung wird keine Dosen für die Zweit-Impfung zurücklegen. Diese ist 9 bis 10 Wochen nach der ersten Impfung zu verabreichen. Laumann erwartet, dass bis dahin genug Astrazeneca-Impfstoff zur Verfügung steht.

NRW richtet Gremium für Einzelfälle ein

Laut der Impfverordnung der Bundesregierung muss NRW ein Gremium zur Entscheidung von Einzelfällen einrichten. Wer aus medizinischen Gründen früher geimpft werden will, kann bei diesem Gremium einen Antrag stellen. Laumann betont, dass ausschließlich über medizinische Fälle entschieden werde. Die Zusammensetzung des Gremiums stehe noch nicht fest. Allerdings werde es keine Zentrale für ganz NRW geben. Laumann befürchtet, dass die Zahl der Anfragen dann zu hoch wäre, um sie zu bearbeiten. Köln hat bereits, wie diese Internetzeitung berichtete, eine städtischen Ethikkommission eingerichtet, die etwa über die Verimpfung übrig gebliebener Dosen an besondere Patientinnen und Patienten entscheidet. (report-K berichtete)

Laumann sieht Lockerungen für NRW kritisch

Vor der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am kommenden Mittwoch wollte sich Laumann noch nicht konkret zu Lockerungen des Lockdowns äußern. Die nächsten 14 Tage müsse man jedoch noch sehr vorsichtig sein. Es sei auch noch zu früh, um einen Stufenplan für Lockerungen zu entwickeln, so der NRW-Gesundheitsminister.

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