Politik Nachrichten Politik NRW

schwimmbad_pixabay_15082019

Symbold

In NRW fehlen 188 Millionen Euro für Schwimmbadsanierungen

Düsseldorf | Ein Förderprogramm des Bundes für Schwimmbäder erweist sich für viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen als Fehlschlag: Allein in Nordrhein-Westfalen fehlen 188,2 Millionen Euro, um die öffentlichen Bäder zu sanieren. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, über welche die "Rheinische Post" berichtet. Für das Programm des Bundes "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" hatten sich 60 Kommunen aus Nordrhein-Westfalen beworben.

Nur zehn von ihnen hätten einen Zuschlag erhalten, heißt es in der Antwort der Bundesregierung. Die 50 nordrhein-westfälischen Kommunen, die leer ausgehen, hätten insgesamt Fördermittel in Höhe von 188,2 Millionen Euro beantragt. Den Regierungsbezirk Düsseldorf treffe es besonders hart: Hier fehlten 55,6 Millionen Euro zur Sanierung der Schwimmbäder, heißt es in der Antwort weiter.

"Es ist ein Armutszeugnis für diese Bundesregierung, dass in einem der reichsten Länder der Welt mittlerweile jede vierte Grundschule keinen Schwimmunterricht mehr anbieten kann, weil die Bäder verfallen und dichtmachen müssen", kritisierte die Linken-Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen. Im Regierungsbezirk Münster fehlten 45,7 Millionen Euro für die Schwimmbadsanierung, in Köln seien es 41, in Arnsberg 38,7 und in Detmold 7,2 Millionen Euro, heißt es in der Antwort der Bundesregierung. "Infolge dieser falschen Politik können 60 Prozent der Zehnjährigen nicht sicher schwimmen", sagte Dagdelen der "Rheinischen Post".

Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres seien in Nordrhein-Westfalen 40 Menschen ertrunken. Die Bundesregierung müsse jetzt dringend den Fördertopf aufstocken. "Höchste Zeit, dass auch Ministerpräsident Armin Laschet hier endlich aktiv wird", so die Linken-Politikerin weiter.

Zurück zur Rubrik Politik NRW

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik NRW

Düsseldorf | Angesichts der gerichtlich angeordneten Aufhebung der Corona-Einschränkungen im Kreis Gütersloh hat die Opposition die Landesregierung scharf kritisiert. "Die Landesregierung hat das Heft des Handelns im Kreis Gütersloh von Anfang an nicht in der Hand gehabt. Sie war zu keiner Zeit vor der Welle und hat nicht vorausschauend agiert", sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty der "Rheinischen Post" (Dienstag).

Düsseldorf | NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat den Kohlekompromiss der Großen Koalition in Berlin begrüßt. "Die Einigung des Bundeskabinetts auf den Kohlekompromiss ist ein Meilenstein für mehr Klimaschutz und mehr Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland", sagte er der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

fleischermesser_pix_28062020

Düsseldorf | Die Beschäftigten in den Betrieben der Fleischindustrie in Nordrhein-Westfalen müssen künftig mindestens zwei Mal pro Woche auf das Coronavirus getestet werden. Das schreibt eine neue Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vor, die die NRW-Landesregierung am Samstagnachmittag veröffentlichte. Die neuen Vorgaben gelten ab dem 1. Juli für Schlachthöfe, Zerlegebetriebe und vorrangig fleischverarbeitende Betriebe mit mehr als 100 Beschäftigten – unabhängig davon ob es sich um eigene Beschäftigte oder Werkvertragsnehmer handelt, teilte die Landesregierung mit.

KOMMUNALWAHL 2020

wahlbox

Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >