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Kandidaten um CDU-Vorsitz setzen Präsentation in Düsseldorf fort

Düsseldorf | Die drei prominenten Kandidaten um den CDU-Vorsitz, Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn, haben am Mittwochabend ihre Präsentation auf der Regionalkonferenz in Düsseldorf fortgesetzt. Merz bejahte die Frage, ob es gut gehe, wenn er als CDU-Vorsitzender gewählt werde und Angela Merkel weiterhin Bundeskanzlerin bleibe. "Natürlich geht das gut. Und zwar deshalb, weil wir dann beide in eine Verantwortung, nicht für unsere Partei, sondern für dieses Land gestellt sind. Und das zeichnet die Union aus: Erst das Land und dann die Partei", sagte Merz. Annegret Kramp-Karrenbauer sagte, sie bringe Leidenschaft mit ein.

"Dieses Bewusstsein, dass diese Partei eben mehr ist als Hinterzimmer und Personalgeklüngel", so Kramp-Karrenbauer. Sondern, dass es politische Heimat, Leidenschaft, Begegnung und die Freude daran sei, an diesem wunderbaren Land mitarbeiten zu können. Das sei es, was Christdemokraten antreibe, so Kramp-Karrenbauer weiter.

Spahn sagte, es sei für ihn klar, dass jeder, der mit anpacken wolle, willkommen sei. "Wir sagen, ein moderner Patriotismus bedeutet: jeder und jede, egal vor welchem Hintergrund, der oder die mit uns diese Zukunft gestalten will, ist bei uns willkommen", so Spahn. Das müsse die Botschaft sein, damit auch Integration gelingen könne, so Spahn weiter.

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