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Die EU will wissen, was die Bürgerinnen und Bürger über sie denken und von ihr erwarten.  Bild: Pixabay

Land NRW ruft zur Teilnahme an EU-weiter Befragung auf

Köln | Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat auf eine aktuelle Umfrage der EU-Kommission hingewiesen. Darin werden die Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedstaaten zu ihren Sorgen, Hoffnungen und Erwartungen befragt. Die Befragung wird online durchgeführt.

Wie das zuständige Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten der schwarz-gelben Landesregierung am gestrigen Mittwoch bekannt gab, gehe es den Verantwortlichen um ein „Meinungsbild“ der EU in den Augen der Bürgerinnen und Bürger. Außerdem wollen die Verantwortlichen in Brüssel konkrete Ansätze, ihre eigenen Prioritäten in den kommenden Jahren an diesem Meinungsbild zu orientieren.

„In welche Richtung sich Europa in den kommenden Jahren entwickelt, bestimmen wir alle mit. Durch unmittelbare Kontakte, die wir in Europa pflegen, mit Freunden, durch Schüleraustausche, in Städtepartnerschaften, in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft. Besonders mit der Europawahl im Mai 2019. Diese Online-Befragung gibt allen Teilnehmenden zusätzlich die Gelegenheit, ihre Vorstellung von der Zukunft Europas direkt an die EU-Kommission zu adressieren und sich damit aktiv in die Debatte einzubringen. Eine tolle Chance: Beteiligen Sie sich, machen Sie mit! Gestalten Sie Europa! Überlassen Sie Europa nicht den Anderen!“, so der Appell von Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner.

Die Online Konsultation ist über die Internetseite der Europäischen Kommission unter der URL erreichbar: https://ec.europa.eu/commission/consultation-future-europe_de. Die dort gestellten Fragen waren zuvor von einem Bürgerforum erarbeitet worden. Die Ergebnisse der ersten sechs Monate der Konsultationen wird die Kommission den Mitgliedstaaten auf der Dezembertagung des Europäischen Rates mitteilen. Auf dem Gipfel der 28 EU-Mitgliedsstaaten im rumänischen Sibiu wird sie dazu am 9. Mai kommenden Jahres einen Abschlussbericht vorlegen. Die Online-Konsultation läuft parallel zu zahlreichen Bürgerdialogen in den einzelnen Mitgliedstaaten, die von der Kommission in den nächsten zwölf Monaten organisiert werden, hieß es dazu abschließend.

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