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Auch in die Ausstattung von Kinderspielplätzen will das neue Programm investieren.

Land NRW will 55 Millionen Euro für soziale Integration investieren

Düsseldorf | Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat am heutigen Mittwoch einen Projektaufruf für das Jahr 2018 gestartet. Mit rund 55 Millionen Euro soll der gesellschaftliche Zusammenhalt und die soziale Integration im Quartier gestärkt werden.

Wie das Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in einer Pressemitteilung ausführte, wurde bereits im vergangenen Jahr ein Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ von Bund und Land aufgelegt. Das Land geht damit ein Stück weit in Vorleistung, denn der Bundeshaushalt ist derzeit noch gar nicht beschlossen, erläuterte CDU-Kommunalministerin Ina Scharrenbach.

„Gemeinden und Gemeindeverbände können bis zum 31. Juli 2018 Projektanträge für die voraussichtlich 55 Millionen Euro Investitionsmittel stellen. Damit leisten Bund und Land einen weiteren Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der sozialen Integration im Quartier. Deshalb treiben wir die Erneuerung der sozialen Infrastruktur voran. Projekte, die sich durch die Einbeziehung bürgerschaftlichen Engagements auszeichnen oder durch die Zivilgesellschaft getragen werden, möchten wir im Rahmen des Investitionspaktes besonders würdigen“, so die Ministerin weiter.

Viele Maßnahmen sind förderfähig

Im Fokus der angedachten Förderung stehen unter anderem die Unterstützung öffentlicher Bildungs- und Begegnungseinrichtungen, Bürgerhäuser und Stadtteilzentren, Sportanlagen, Spielplätze und öffentliche Grünflächen wie Parks. „Die Investitionsmittel stehen insbesondere zur Verbesserung des Zusammenlebens aller in einem Quartier lebenden Menschen in baulich investive Maßnahmen der Daseinsvorsorge zur Verfügung“, so Scharrenbach weiter.

Der Bedarf scheint jedenfalls gewaltig. Erfahrungen der ersten Runde zeigten, dass längst nicht alle Anträge bedient werden konnten. Von 206 eingereichten Projektvorschlägen wurden am Ende lediglich 44 bewilligt. Schon 2017 standen dafür Mittel in Höhe von 55 Millionen Euro bereit. Das Gesamtvolumen aller eingereichten Projekte lag im vergangenen Jahr indes bei rund 277 Millionen Euro. Die teilnehmenden Kommunen reichen dabei auch in diesem Jahr ihre Projektvorschläge an die jeweiligen Bezirksregierungen weiter. Weitere Details zur Ausschreibung finden sich auf den Internetseiten des Ministeriums im Internet unter: www.mhkbg.nrw.de.

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