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Dr. Joachim Stamp stellte am Wochenende weitreichende Erleichterungen für , Bild: Rainbow Refugees Cologne Support Group e.V. (RRCGSe.V.).

Landesregierung verspricht Erleichterungen für LGBTIQ-Flüchtlinge

Köln | Am vergangenen Wochenende fand in Köln eine Veranstaltung mit hohem Besuch statt. Der Verein Der Rainbow Refugees Cologne - Support Group e.V. lud zum LSVD-Verbandstag und NRW-Integrationsminister Dr. Joachim Stamp kam.

Und der hatte gleich mehrere Zusagen im Gepäck, als er vor den Verbandsvertretern zum dem Thema Flüchtlinge mit gleichgeschlechtlicher Orientierung in NRW-Städten sprach. Der FDP-Politiker hatte dort zugesagt, den Schutz von LGBTIQ-Geflüchteten zu garantieren. Er versprach, dass in den Landesunterbringungen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschließlich des Wachpersonals besonders geschult und dass die Ansprechpartner mit Regenbogen-Button als Erkennungszeichen eingesetzt werden. Zudem sollen mehrsprachige Informationen gegen Homo- und Transphobie allen Flüchtlingen in Landesunterkünften ausgehändigt werden sollen.

Auch bei der in letzter Zeit für viele LGBTIQ*-Geflüchteten problematischen Kommunenzuteilung mit dreijähriger Wohnsitzauflage versprach der NRW-Minister Erleichterungen. Die Anbindung an die Hilfsangebote der Szene in den Großstädten sowie entsprechende soziale Bindungen sollen auf Antrag bei der Zuweisung Berücksichtigung finden. Auch eine nachträgliche Umverteilung soll möglich sein.

Der Rainbow Refugees Cologne - Support Group e.V. begrüßt die Zusagen des Ministers – und wird seine Taten an diesen Worten messen. Die Zusagen wären eine sehr große Erleichterung für die Betroffenen, denn eine Wohnung in der Provinz fernab vom Umfeld und ohne Geld für die Fahrtkosten in die Großstadt kann die LGBTIQ*-Geflüchteten schnell zur Verzweiflung bis hin zur Depression führen.

„Aus der Erfahrung unserer täglichen Arbeit sind diese angekündigten Maßnahmen mehr als notwendig und derzeit noch lange nicht Realität. Wir begrüßen daher die Aussagen des NRW-Familienministers, stehen seinem Hause gerne als Ansprechpartner zur Verfügung und werden die Umsetzung der Politik kritisch begleiten“, kommentierte Sina Vogt, Vorstand der Rainbow Refugees Cologne-Support Group e.V..

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