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Ministerpräsident Armin Laschet bei der Pressekonferenz in Schwelm am 7. April. | Quelle: Screenshot Livestream des Landes NRW

Laschet verteidigt erneut "Brückenlockdown"

Köln/Schwelm | Medienwirksam setzte sich der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und CDU-Vorsitzende heute in Schwelm in Szene. Nachdem er schon am Wochenende in Aachen ein Impfzentrum besuchte, war er heute zu Gast bei der Drive-In-Impfstation in Schwelm, die er als innovativ bezeichnete und erklärte, dass die Impfoffensive voranschreite. Zu den ausbleibenden Impfstoffen von Moderna äußerte sich Laschet nicht.

Laschet verkaufte die Impfkampagne als Erfolg. Für die erste Million Impfungen habe man in NRW noch 2 Monate, für die zweite Million nur noch 1 Monat und die dritte Million nur noch zwei Wochen gebraucht, rechnete Laschet vor. Bis Ende April sollen 20 Prozent der Nordrhein-Westfalen, so Laschet eine Erstimpfung erhalten haben und bis zum Beginn der Sommerferien will Laschet 50 Prozent der Menschen in NRW mit einer Erstimpfung versorgt haben.

Laschet machte deutlich, dass NRW die Notbremse konsequent umsetze, will aber am Click&Meet in Verbindung mit Tests festhalten, da er so eine Chance sieht mehr zu testen. Schulen könnten nur öffnen, wenn dort auch zweimal die Woche getestet werden könne, so Laschet. Hier solle aber noch die Besprechung der Kultusministerkonferenz vom heutigen Tage abgewartet werden. Die Schule startet in NRW am kommenden Montag.

Laschet verteidigte seine Idee eines "Brückenlockdowns" erneut und nannte es eine Idee, die er eingebracht habe. Die anderen Ministerpräsidenten hätten dazu noch nichts geliefert. Laschet machte zudem erneut deutlich, dass es ihm nicht um Parteipolitik gehe, sondern um eine Maßnahme zur Pandemiebekämpfung, da er der Ansicht sei, aktuell sei die "entscheidende Phase der Pandemie", die mit einem harten "Brückenlockdown", testen und impfen zu bestehen sei.

Laschet verteidigt Spahn gegen Kritik

CDU-Chef Armin Laschet nimmt Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor Kritik in Schutz. "Er hat derzeit den schwersten Job, das wissen wir doch alle", sagte der NRW-Ministerpräsident dem "Zeitmagazin". Und weiter: "Man kann hier wieder das alte Phänomen des `Hosianna` und `Kreuzige ihn!` in kürzester Zeit erleben."

Zum Jahresende sei Spahn der beliebteste deutsche Politiker gewesen. "Und jetzt wird er unberechtigterweise für alles Mögliche verantwortlich gemacht", so Laschet. Über sein Verhältnis zu CSU-Chef Markus Söder sagte der CDU-Vorsitzende unterdessen: "Wir kennen, wir durchschauen und wir schätzen uns."

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