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NRW-Bauministerin will regionales Konzept für Kohle-Standorte

Düsseldorf | In der Debatte über die künftige Nutzung auslaufender Steinkohlekraftwerke im Ruhrgebiet hat NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach die betroffenen Kommunen aufgefordert, keine Alleingänge zu unternehmen. "Ich warne davor, dass jede einzelne Stadt jetzt losläuft und Planungen für ihre Standorte aufstellt. Wir brauchen ein regionales Konzept", sagte die CDU-Politikerin der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte unlängst in Berlin erreicht, dass im Rahmen des Ausstiegs aus der Kohleverstromung Bundesmittel nicht nur ins Rheinische Revier, sondern auch in Ruhrgebiet fließen. Laschet hatte die Städte Unna, Hamm, Duisburg, Herne und Gelsenkirchen genannt. "Wir gucken jetzt, welche bisherigen Steinkohlekraft-Standorte für eine Förderung infrage kommen", sagte Scharrenbach der WAZ. "Wir brauchen dafür jetzt einen langen Atem. Das ist ein sehr ambitionierter Prozess." Die NRW-Bauministerin sprach sich dafür aus, die Förderprogramme für die energetische Sanierung von Wohngebäuden auf den Prüfstand zu stellen: "Ich glaube, im Moment sind eher zu viele Förderprogramme auf dem Markt. Da blickt doch niemand mehr durch."

Sie plädiere dafür, für einen begrenzten Zeitraum zu schauen, was funktioniere und was nicht funktioniere und durch welche Maßnahmen am meisten CO2 eingespart werden könne, so Scharrenbach.

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