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NRW-Gesundheitsminister Laumann bei der heutigen Pressekonferenz

NRW-Gesundheitsminister Laumann dementiert bereits erfolgte Auswahl von Modellregionen

Köln | Medien berichten bereits von Modellregionen mit Lockerungen und Neuerungen in der Coronapandemie. Dabei hat die Landesregierung dies, so NRW-Gesundheitsminister Laumann, noch gar nicht entschieden. Dies werde erst geprüft. Dabei sind die Corona-Zahlen für NRW bedrückend und der Minister wirkte angeschlagen. Zum NRW-Impfchaos kein Wort mehr von Laumann, aber ein Versprechen auch über Ostern verstärkt zu impfen.

Die landesweite 7-Tage-Inzidenz ist in NRW heute bei 121,6. 44.700 Menschen sind aktuell an Covid-19 erkrankt, 2.536 werden stationär betreut. 649 Patient*innen liegen auf den NRW-Intensivstationen und 440 werden beatmet. 834 Intensivbetten mit 558 Beatmungsplätzen sind mit Stand heute in NRW frei. In NRW liegen 5 Kreise über einer Inzidenz von 200 und 33 Kreise und Kommunen über 100.

NRW hat eine neue Coronaschutzverordnung auf den Weg gebracht die vom 29. März bis 28. April gilt. Der Lockdown werde fortgesetzt. In diese neue Coronaschutzverordnung seien auch Gerichtsurteile aus der gesamten Bundesrepublik eingegangen. Ein Beispiel sei, dass Sonnenstudios auch geöffnet werden dürfen, wenn etwa körpernahe Dienstleistungen gestattet sind. Liegen Kreise mehr als 3 Tage über einer Inzidenz über 100 dann gelten Kontaktbeschränkungen. Bei Friseuren und in der Fußpflege sei kein Test nötig.

Laumann hofft auf ein verstärktes Wahrnehmen von Testungen durch die Bevölkerung in NRW, auch damit die Testzentren wirtschaftlich arbeiten können. Dies solle auch durch Modellprojekte angeschoben werden, wenn durch Testungen mehr Freiheiten entstehen. Aktuell gebe es 4.995 Teststellen in NRW und in dieser Woche seien in NRW von Montag bis Donnerstag 400.000 Testungen erfolgt. Alleine am gestrigen Donnerstag rund 118.000.

Laumann will 130.000 zusätzliche Impfdosen Biontech-Impfstoff freigeben. Grund sei, dass das Bundesgesundheitsministerium eine stabile Versorgungslage mit dem Impfstoff schriftlich garantiert habe. Damit könnten in NRW 130.000 Menschen mehr geimpft werden und der Impfrückstand aufgeholt werden. Ab kommender Woche werde der Jahrgang 1941 angeschrieben, um sich für eine Impfung ab Dienstag nach Ostern anzumelden. Dabei sei vorgesehen, dass auch eine Partnerimpfung möglich ist. Im Klartext heißt dies lässt sich eine 79-jährige Person impfen kann auch die oder der jüngere Partner mitgeimpft werden. Termine können aber erst nach Ostern vereinbart werden.

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