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NRW-Gesundheitsminister Laumann erwartet wachsende Corona-Fallzahlen

Düsseldorf | Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) rechnet mit wachsenden Corona-Fallzahlen in den kommenden Wochen.

"Alle Fachleute sagen mir, dass die kalte Jahreszeit die Sache schwieriger macht. Wir werden mit höheren Infektionszahlen leben müssen. Wir müssen darauf achten, dass sie nicht zu stark steigen und wir die Nachverfolgung noch sicherstellen können", sagte Laumann der "Welt" (Montagsausgabe). Nach Auskunft von Gesundheitsämtern würden "vor allem die ausgelassenen Feiern mit Alkoholkonsum ein Risiko darstellen". Deshalb will NRW die Corona-Schutzverordnung ab dem 1. Oktober verschärfen: Private Feiern mit mehr als 50 Personen in angemieteten Räumen müssen dann dem Gesundheitsamt zwei Wochen vorher mit kompletter Gästeliste und Namen des Verantwortlichen angezeigt werden.

"Ehe man ein Verbot erlässt, kann man auf diese Weise mit dem Wunsch nach Feiern umgehen. Das A und O ist eine funktionierende Nachverfolgung", sagte Laumann. Feiern in privaten Räumen sollen aber davon ausgenommen bleiben, so der Christdemokrat.

"Wir sind der Meinung, dass der Staat, wenn irgend möglich, bei privaten Feiern in einer Wohnung oder in der Garage nichts zu suchen hat. Wir wollen nicht mit dem Ordnungsamt in die Wohnungen oder Häuser, weil wir die Privatsphäre achten", so Laumann. Wenn es zu Infektionen komme, dann seien Gastgeber oder Gäste verpflichtet, sich beim Gesundheitsamt zu melden.

"Überall, wo man anfängt, nachlässig zu werden, haben wir ein Problem." Mit Blick auf das Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten am Dienstag sagte Laumann, dass bei der Entscheidung über Einschränkungen nicht allein die Entwicklung der Corona-Fallzahlen im Vordergrund stehen dürfe. "Wir sollten jetzt nicht nur auf Infektionszahlen achten, sondern auch darauf, wie viele Personen schwer an Covid-19 erkranken und wie sich die Situation in den Krankenhäusern entwickelt", sagte Laumann. So gebe es in NRW zwar mehr Infizierte, aber das führe nicht zu mehr Corona-Patienten in den Krankenhäusern. Von landesweit 8.012 Beatmungsplätzen in Krankenhäusern seien am Freitag 54 belegt gewesen.

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