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NRW-Gesundheitsminister Laumann für Impfpflicht gegen Masern

Düsseldorf | NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich für eine Impfpflicht gegen Masern ausgesprochen. "Es ist jetzt die Zeit reif, auch zu sagen, wir brauchen eine Impfpflicht", sagte Laumann am Montag im Deutschlandfunk. "Das Problem ist, dass weit über 90 Prozent der Leute ihre Kinder impfen lassen, aber dass wir die Masern nicht ausgerottet bekommen."

Bei der ersten Durchimpfung bei Masern komme man auf 97 Prozent, bei der zweiten Impfung nach 24 Monaten seien es aber nur noch 79 Prozent. Bei Einschulung der Kinder komme man dann wieder auf 94 Prozent. Man kämpfe aber nicht nur gegen Impfgegner alleine, sondern gegen eine gewisse Fahrlässigkeit, so der NRW-Gesundheitsminister weiter.

Eine gesetzliche Grundlage zur Teilnahme am Kindergarten nur für geimpfte Kinder und die Unterstützung der Kinderärzte könnten für eine bessere Aufklärung sorgen. "Wir wollen keine Impfpflicht für Grippe und Ähnliches einführen, sondern es geht hier eindeutig in dieser Debatte um Masern", fügte der CDU-Politiker hinzu. Er wolle im Bereich Politik und im Bereich Gesetzgebung zu einer "verantwortungsbewussten Lösung" kommen.

Dazu forderte er eine bundesgesetzliche Regelung. "Jens Spahn hat ja nun ganz klar gesagt, dass er dazu im Mai einen Vorschlag machen will", so Laumann. Dem Bundesgesundheitsminister sagte er dafür "jede Unterstützung aus Nordrhein-Westfalen auch im Bundesratsverfahren" zu.

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