Politik Nachrichten Politik NRW

Neumann_05112019

Professor Peter Neumann warnt in seinem Vortrag im NRW-Innenministerium vor gefährlichen Veränderungen des Rechtsextremismus.

NRW-Innenminister Reul bezeichnet Rechtsextremismus als größte Bedrohung für Sicherheit

Düsseldorf | Auf einer Fachtagung im Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf haben sich am Montag rund 200 Experten zum Thema Rechtsextremismus ausgetauscht. Im Rahmen der Veranstaltung warnte NRW-Innenminister Herbert Reul vor der steigenden Gefahr des Rechtsextremismus.

Aktuelle Ereignisse wie die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke oder der Anschlag in Halle sind dem rechten Gewaltspektrum zuzuordnen und Grund für die Fachtagung in Düsseldorf. Dieser Angriff auf Vertreter des Staates sei neu, so Reul in seiner Begrüßungsrede.

Reul ordnet die sogenannte "Neue Rechte" und den Wandel des Rechtsextremismus als eine ernst zunehmende Gefahr ein: "Der Rechtsextremismus ist neben dem Islamismus die größte Bedrohung für die innere Sicherheit in unserem Land. Die nordrhein-westfälischen Sicherheitsbehörden werden ihn mit aller Entschlossenheit und Null Toleranz bekämpfen."

Der Rechtsextremismus verändert sich

Eingeladen war Peter Neumann, Terrorismusexpterte und Direktor des internationalen Zentrums für Radikalisierung am Londoner King´s College. Er warnte in seinem Vortrag konkret vor der "Neuen Rechten": "Rechtsextremisten sind in den vergangenen Jahren überall in Westeuropa und Nordamerika gewaltbereiter geworden. Aber sie haben sich auch in anderer Hinsicht verändert: Auftreten, Methodik, Ideologie, Vernetzung", so Neumann.

Mit den Anschlägen im neuseeländischen Christchurch im Frühjahr und zuletzt in Halle nennt er nur zwei aktuelle Beispiele. Zu beobachten sei, dass es sich vorwiegend um Täter, die in der Tatbegehung als Einzeltäter auftreten, handelt, die sich im Umfeld des Internets, zum Beispiel in rechten Chatforen, radikalisieren und in ihrer Ideologie oft auf radikale Denkweisen zurückgreifen und diese für eine breite Masse zugänglich machen wollen.

Zurück zur Rubrik Politik NRW

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik NRW

Düsseldorf | Auch wenige Tage vor der Abstimmung im Bundesrat ist der künftige Umgang der NRW-Landesregierung mit der Grundsteuer unklar. "Nordrhein-Westfalen wird im Bundesrat der Grundgesetzänderung zustimmen", kündigte ein Sprecher des NRW-Finanzministeriums in der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe) an.

Düsseldorf | Eine Mehrheit von 59 Prozent der CDU-Anhänger in Nordrhein-Westfalen sieht in Friedrich Merz einen guten Kanzlerkandidaten der Union. Das ist das Ergebnis des sogenannten NRW-Trends, den Infratest dimap im Auftrag des WDR-Magazins "Westpol" erhoben hat. Demnach liegt Merz bei den CDU-Anhängern im Land bei dieser Frage vor dem CDU-Landesvorsitzenden und NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (51 Prozent).

kippa_pixabay_21102019

Düsseldorf | Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat nach dem rechtsextremistischen Anschlag in Halle den Juden in NRW die unverbrüchliche Unterstützung des Staates zugesichert. "Juden müssen sich in Nordrhein-Westfalen nicht fürchten. Die Polizei wird immer an ihrer Seite stehen", sagte Reul der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >