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NRW-Landesregierung: Kölnerin wird neue Umwelt- und Verbraucherschutzministerin

Düsseldorf | Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hat am heutigen Donnerstagmittag in Düsseldorf die Nachfolgerin im Amt der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz vorgestellt. Es ist die Kölner CDU-Politikerin Ursula Heinen-Esser.

Die 52-Jährige blickt auf 15 Jahre Bundestagserfahrung (1998 bis 2013) zurück. Zwischen 2009 und 2013 war sie Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Sie leitete im November 2013 die Delegation der Bundesrepublik Deutschland bei der UN-Klimakonferenz in Warschau. Auch davor war sie im ähnlichen Themenbereich aktiv.

2002 wurde sie in den Fraktionsvorstand gewählt und war von 2002 bis 2005 Beauftragte der Bundestagsfraktion für Verbraucherschutz und Lebensmittelrecht und von 2005 bis 2007 Obfrau ihrer Fraktion im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Statements der Beteiligten

„Ich freue mich, dass Ulla Heinen-Esser bereit ist, ihre vielfältige Erfahrung aus jahrzehntelanger bundespolitischer und internationaler Arbeit auf dem Fachgebiet ihres künftigen Ministeriums in den Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen einzubringen. Sie ist eine Expertin mit großer Verwaltungserfahrung, deren Wirken über Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen genießt“, betonte Laschet.

„Es ist eine Ehre für mich, die Themen, für die ich mich seit vielen Jahren einsetze, an führender Stelle in meinem Heimatland Nordrhein-Westfalen anzugehen. Mein Ziel ist eine Politik, die für nachhaltigen Umwelt- und Naturschutz ebenso steht wie für gute Rahmenbedingungen für eine moderne Agrarwirtschaft und für einen starken Verbraucherschutz“, erwiderte Heinen-Esser.

Erste lobende Stellungnahme

In einer ersten Stellungnahme begrüßte der Rheinische Landwirtschafts-Verband RLV die Personalentscheidung. Die neue Ministerin bringe aus ihren früheren politischen Ämtern auf Bundesebene aber die Erfahrungen mit, die benötigt werden, um einen fairen Ausgleich zwischen den wirtschaftlichen Notwendigkeiten der Landwirtschaft und den Ansprüchen der Gesellschaft zu schaffen, so RLV-Präsident Bernhard Conzen.

Heinen-Esser ist gebürtige Kölnerin. Sie studierte an der Universität ihres Geburtsortes Vbolkswirtschaftslehre VWL mit dem Abschluss Diplom-Volkswirtin und arbeitete zunächst als Wirtschaftsjournalistin. Von 1994 bis 1998 leitete sie die Abteilung Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik der CDU-Bundesgeschäftsstelle, bevor sie für die Kölner CDU als Abgeordnete in den Bundestag einzog. Vorgängerin Christine Schulze-Föcking (ebenfalls CDU) war nach nach massiver öffentlicher Kritik und rund einem Jahr im Amt vor wenigen Tagen von ihrem Ministerposten zurückgetreten (www.report-k.de).

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