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NRW-Landesregierung will weiterhin nur ein Impfzentrum pro Kreis

Düsseldorf | Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Überlegungen für zweite Impfzentren in Kreisen und kreisfreien Städten eine Absage erteilt. "Beratungen zu möglichen weiteren Impfzentren finden daher derzeit nicht statt", sagte eine Sprecherin der Düsseldorfer Staatskanzlei der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe): Ein Impfzentrum pro Kreis und kreisfreier Stadt sei sinnvoll und effizient, "insbesondere vor dem Hintergrund der freien Kapazitäten der Impfzentren angesichts des derzeit nur begrenzt verfügbaren Impfstoffs", sagte die Sprecherin. Gleichwohl wolle das Land so dezentral wie möglich impfen.

"Dazu gibt es neben den Impfzentren verschiedene Optionen, die derzeit geprüft werden, unter anderem Impfbusse oder Schwerpunktpraxen", teilte die Sprecherin mit. Das Ziel sei es, die Rahmenbedingungen so aufstellen, dass die Impfquote möglichst hoch ist, auch wenn die über 80-Jährigen nur eingeschränkt mobil seien. "Deshalb gilt es, mögliche Hürden abzubauen und Impfangebote möglichst niedrigschwellig zu organisieren, insbesondere mit Blick auf den ländlichen Raum bzw. Flächenkreise", sagte die Sprecherin.

Unabhängig davon prüfe das Land derzeit, ob und wie die Impfstrategie vergleichsweise kurzfristig angepasst und weiterentwickelt werden könne, um die Wege zu den Impfzentren möglichst kurz zu halten. "Die Prüfung schließt Finanzierungsfragen mit ein", hieß es. Zudem prüft das Land nach Angaben der Sprecherin im Austausch mit Kommunen und den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen), "ob und wie Impfzentren vor Ort bei Bedarf gegebenenfalls erweitert werden könnten (zum Beispiel zusätzliche dezentrale Impfstraßen), um flexibler agieren zu können, wenn mehr Impfstoff geliefert werden kann und die Impfzentren unter Volllast arbeiten", so die Sprecherin der Staatskanzlei.

Ein entscheidender Punkt hierbei seien die zusätzlich notwendigen ärztlichen Ressourcen durch die KVen.

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