Politik Nachrichten Politik NRW

laschet_09052017

NRW-Ministerpräsident will bei Thyssenkrupp eingreifen

Düsseldorf | Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will eine aktivere Rolle in der Krise um den Industriekonzern Thyssenkrupp übernehmen. "Als Mitglied im Kuratorium der Krupp-Stiftung, vor allem aber als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, werde ich jetzt erneut mit allen Akteuren sprechen, um den Zukunftsprozess von Thyssenkrupp aktiv zu begleiten", sagte er der "Welt am Sonntag". Auch die Bundespolitik meldete sich.

Arbeitsminister Hubertus Heil sagte: "Wir beobachten die Situation von Thyssenkrupp intensiv und mit zunehmender Sorge." Er führe daher regelmäßig Gespräche mit der IG Metall und den Betriebsräten. Der DAX-Konzern aus Essen steckt nach den Rücktritten von Vorstandschef Heinrich Hiesinger und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Ulrich Lehner bei gleichzeitigen Angriffen aktivistischer Investoren in Turbulenzen.

Immer wieder macht das Wort Zerschlagung die Runde, zumal sich die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung zuletzt nicht als der erhoffte Ankerinvestor präsentiert hatte. Sollten sich am Ende renditeorientierte Investoren durchsetzen und Thyssenkrupp zerschlagen, könnten die Folgen für Nordrhein-Westfalen und das Ruhrgebiet verheerend sein, warnte der Ökonom Paul Welfens. "Thyssenkrupp ist von grundlegender Bedeutung für das Ruhrgebiet - gerade als Modernisierungssymbol", sagt der Präsident des Europäischen Instituts für Internationale Wirtschaftsbeziehungen in Wuppertal der "Welt am Sonntag".

Der Duisburger Wirtschaftsgeograf Rudolf Juchelka sieht in der Auslagerung der Stahlproduktion in eine Gemeinschaftsfirma mit der indischen Tata Steel langfristig den Anfang vom Ende der Stahlerzeugung in Duisburg. "Duisburg hat keinerlei eigene Rohstoffbasis mehr", sagt Juchelka. Küstennahe Standorte seien wettbewerbsfähige

Zurück zur Rubrik Politik NRW

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik NRW

Düsseldorf | Dreißig Jahre nach dem Geiseldrama von Gladbeck bittet der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Angehörigen der drei Todesopfer und die weiteren Opfer um Entschuldigung. "Es ist die oberste Pflicht des Staates, seine Bürger zu schützen. Dies ist ihm in Gladbeck und in den Stunden danach unter dramatischen Umständen nicht gelungen", sagte Laschet der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe).

laschet_09052017

Düsseldorf | Keine andere Landesregierung stößt mit ihren Dienstwagen so viel CO2 aus wie das Kabinett von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Das geht aus dem neuen Dienstwagenreport der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hervor, über den die "Rheinische Post" (Dienstagsausgabe) berichtet. Demnach kommen die besonders gesicherten Fahrzeuge von Laschet und Innenminister Herbert Reul (CDU) auf den zweithöchsten CO2-Wert der Gesamtumfrage.

Düsseldorf | Die nordrhein-westfälische Landesregierung will vor der Europawahl 2019 die Beziehungen zu schwierigen EU-Partnern wie Polen und Ungarn verbessern. Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner (CDU) wird noch in diesem Jahr zu einem Kongress einladen, bei dem zivilgesellschaftliche Initiativen, Stiftungen und Verbände miteinander ins Gespräch kommen sollen, berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe).

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN