Politik Nachrichten Politik NRW

esport_pixabay_15082018

NRW-Regierung verteidigt E-Sport

Düsseldorf | Vor dem Beginn der Computerspiele-Messe Gamescom hat NRW-Sportstaatssekretärin Andrea Milz (CDU) Formate des E-Sport verteidigt. Die großen Sportverbände sollten sich den elektronischen Wettkämpfen nicht "voreilig verschließen", sagte Milz der "Neuen Westfälischen" (Mittwochsausgabe). Die nordrhein-westfälische Landesregierung werde sich "keine Entscheidung darüber anmaßen, was für die heranwachsenden Generationen unter regulären Sport fallen sollte".

Aus Sicht der CDU-Politikerin ist die sportliche Komponente im E-Sport zwar "noch gering ausgeprägt". Jedes E-Sport-Spiel erfordere aber Hingabe und Siegeswillen, "in der Gaming-Szene sieht man sich selbst aber noch längst nicht vollständig als Gruppe von Athleten". Der Landessportbund NRW hatte einer Aufnahme der Computerspiele in den klassischen Sport eine Absage erteilt.

"E-Sport ist kein Sport", heißt es in einem Grundsatzpapier zur steigenden Nutzung digitaler Endgeräte. Während Spieler in der Simulation künstliche Figuren in einer virtuellen Welt steuern, "werden klassische Sportlerinnen und Sportler unmittelbar, auch körperlich, mit den Folgen ihres Handelns konfrontiert". Auch der Deutsche Fußball-Bund lehnt den E-Sport als Mitglied der Sportfamilie ab.

Den klassischen Sport sieht die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW durch E-Sport kaum herausgefordert. "Die Begeisterung, die für die Menschen vom Sport ausgeht, ist meines Erachtens so groß und die Kraft des organisierten Sports so stark, dass der Sport der Konkurrenz durch den E-Sport selbstbewusst entgegentreten kann", sagte Milz. Als gering schätzt sie die Gefahr ein, dass junge Menschen künftig eher Computer spielten statt "tatsächlich Sport zu treiben, individuell oder im Verein".

Milz erlebe täglich, "wie attraktiv der klassische Sport in all seinen Facetten für die Menschen ist".

Zurück zur Rubrik Politik NRW

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik NRW

braunkohle_hambach_25052015e

Münster | Das Oberverwaltungsgericht Münster (OVG Münster) hat ein Antrag eines Baumhausbewohners auf vorläufigen Rechtsschutz endgültig abgelehnt. Bei ihrer Urteilsbegründung bestätigten die Richter die Urteilsbegründung der Vorinstanz.

Düsseldorf | Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) des Landes NRW soll reformiert werden. In der laufenden Legislaturperiode will die schwarz-gelbe Landesregierung dafür rund eine Milliarde Euro zur Verfügung stellen. Geplant ist nichts Geringeres als ein „Systemwechsel“ im Immobilienmanagement des Landes.

Düsseldorf | Die Familienunternehmer in NRW haben von der Landesregierung mehr Anstrengungen mit Blick auf die duale Ausbildung gefordert. "Das Land muss mehr Mittel zur Verfügung stellen, um die Infrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen. Vom digitalen Klassenzimmer haben wir da noch gar nicht gesprochen", sagte der NRW-Vorsitzende von "Die Familienunternehmer", Thomas Rick, der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe) mit Blick auf die Berufsschulen.

Ehrenamtspreis Köln 2018

ehrenamtspreis_zusammen_31082108neu_klein

Die Kölner Ehrenamtspreisträger 2018

In einer Multimedia-Reportagereihe beschäftigte sich report-K Redakteur Ralph Kruppa im Vorfeld des Kölner Ehrenamtstages am 2. September 2018 mit den Gewinnern des Ehrenamtspreises der Stadt Köln in den Kategorien Einzelpersonen und Vereine/Initiativen. Ergebnis ist eine Serie, die eine beeindruckende Vielfalt an Themen sowie einen Einblick in die Geschichten der einzelnen gewürdigten Persönlichkeiten zeigt.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN