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NRW unterstützt das Förderprogramm „Demokratisch Handeln“

Düsseldorf | Das nordrhein-westfälische Schulministerium hat mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport eine längerfristige Zusammenarbeit mit dem Förderprogramm „Demokratisch Handeln“ vereinbart. Ziel des Programms sei es, das Engagement junger Menschen für die Demokratie zu fördern und Schulen dabei zu unterstützen, realitätsnahe Formen politischer Bildung in Unterricht und Schulalltag einzubinden.

Schulministerin Sylvia Löhrmann erklärte: „Unsere Schulen sind Orte, an denen Demokratie erlernt und gelebt werden kann. Das Förderprogramm ‚Demokratisch Handeln‘ gibt Anregungen, wie demokratische Grundwerte im Unterricht und täglichen Schulleben vermittelt werden können.“

Förderprogramm „Demokratisch Handeln“

Nordrhein-Westfalen (NRW) beteiligt sich seit 2014 am Förderprogramm „Demokratisch Handeln“. Im Rahmen der zum 1. Januar 2017 getroffenen Vereinbarung, stelle das Land nun bis 2020 insgesamt 24.000 Euro sowie anteilige Personalressourcen für die Projektkoordination in NRW zur Verfügung. Dies vereinbarten Löhrmann und Thüringens Bildungsministerin Birgit Klaubert, die die Beteiligung der Länder an dem bundesweiten Programm koordiniert.

„Demokratisch Handeln“ wurde im Jahr der Wiedervereinigung von Hildegard Hamm-Brücher ins Leben gerufen mit dem Ziel, die junge Generation zum Engagement für das politische Gemeinwesen zu befähigen und zu ermutigen. Umgesetzt werde dies, durch Beteiligung an Projekten und Wettbewerben sowie durch Beratung der Schulen. „Die im Dezember verstorbene Hildegard Hamm-Brücher bleibt Vorbild unserer Ansätze zur Förderung der Demokratie und Zivilcourage“, betonte Löhrmann.

Die Landesregierung fördert seit vielen Jahren die Demokratiebildung an Schulen in NRW. Das zeigt sich etwa im Referenzrahmen Schulqualität und im NRW-Konzept zur historisch-politischen Bildung, so das Ministerium für Schule und Weiterbildung. Damit orientiere sich NRW an den Beschlüssen „Stärkung der Demokratieerziehung“ (2009) und „Erinnern für die Zukunft“ (2014) der Kultusministerkonferenz (KMK).

Programme wie „Demokratisch Handeln“ seien gerade heute von besonderer Bedeutung, sagte Schulministerin Löhrmann: „Unsere Demokratie ist nicht selbstverständlich: Angesichts von Populismus und Nationalismus sind wir alle gefordert, für Respekt und Menschenrechte einzutreten. Gerade unsere Schulen müssen diese demokratischen Grundwerte erfahrbar machen. Dort sollen Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung für die Demokratie zu übernehmen, gemeinsame Regeln auszuhandeln und sich an demokratischen Meinungsbildungsprozessen zu beteiligen.“ Dies gelte gleichermaßen für Unterricht und Schulleben sowie für gesellschaftliche Themen und Aktivitäten über die Schule hinaus, so Löhrmann abschließend.

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