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Parteitag – Mitglieder-Boom bei NRW-Grünen

Köln | Die NRW-Grünen trafen sich am gestrigen Samstag in Neuss zu ihrem Landesparteitag. 16.400 Mitglieder zählt die Ökopartei jetzt, über 20 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Die Bundesvorsitzende der Partei Annalena Baerbock forderte die Grünen in NRW auf sich zur Kommunalwahl Bündnisse mit der Zivilgesellschaft zu bilden.

Die Grünen wollen die Digitalisierung in den nächsten zehn Jahren voranbringen und fordern, dass bis dahin in NRW alle Gemeinden und Orte an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen sein müssen. Der Bund und das Land sollen investieren. Zudem sagte Mona Neubaur, Vorsitzende der Grünen in NRW: „Die Digitalisierung führt zu Verunsicherungen, deshalb müssen öffentliche Unternehmen Taktgeber vor Ort sein - sie können so Stabilisatoren für unsere Gesellschaft sein.“

Der Hauptschule geben die Grünen keine Chance mehr. Gymnasien und Gesamtschulen sind für die Grünen die wichtigsten Schulformen. Für die Gymnasien wollen die Grünen, dass Schülerinnen und Schüler, selbst bei schlechten Leistungen, diese bis zur 10. Klasse besuchen können und nicht auf eine andere Schulform wechseln müssen. Zudem setzen die Grünen auf Primusschulen in denen Kinder von der ersten bis zur 10. Klasse unterrichtet werden. Die Bildungseinrichtungen sollen zudem mehr Freiräume für Selbstbestimmung erhalten.

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Weitere Nachrichten aus Politik NRW

Düsseldorf | Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) warnt vor einem weiteren Anwachsen sogenannter Messer-Kriminalität. "Ich glaube, dass wir es mit einer Verrohung unserer Gesellschaft zu tun haben. Früher flogen maximal die Fäuste, heute wird gleich das Messer gezückt. Außerdem stellen wir fest, dass sich immer mehr Jugendliche rein vorsorglich bewaffnen - weil sie Angst haben, selbst angegriffen zu werden. Das ist aber saugefährlich, weil dadurch Situationen viel schneller eskalieren", sagte Reul der "Bild-Zeitung" (Donnerstagsausgabe). In Nordrhein-Westfalen seien 2019 insgesamt 6.827 Fälle registriert worden, davon 2.645 von Tätern mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit, berichtet die Zeitung. Offen bleibt eine langfristige Betrachtung von Delikten bei denen ein Messer zum Einsatz kam.

Düsseldorf | NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat eine größere Wehrhaftigkeit der Demokratie angemahnt. Die Selbstbewaffnung eines Bürgermeisters sei nicht die richtige Antwort auf Bedrohungen durch Rechtsextremisten, sagte er der "Neuen Westfälischen" (Mittwochsausgabe). Der Vorgang in Kamp-Lintfort aber müsse alle alarmieren.

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Düsseldorf | Der Städtetag sorgt sich um die hohen Schulden vieler Kommunen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. "Nordrhein-Westfalen muss sich endlich äußern, mit welchem Volumen es seine Kommunen entschulden will. Das Land darf nicht länger in der abwartenden Rolle verharren, sondern sollte sein Konzept zumindest in Umrissen auf den Tisch legen", sagte Städtetag-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Auch Köln ist hoch verschuldet.

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Der Kölner Karneval plaudert am Roten Fass von report-K.de, Kölns Internetzeitung über die Session 2020.

Kommende Woche vom 21. bis 23. Januar zu Gast am Roten Fass:

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Düxer Clowns
Große Allgemeine
Löstige Höhenhuser
Knubbelisch vum Klingelpötz
Willi Ostermann Gesellschaft
Willi und Ernst
Kölsche Kippa Köpp
Reiterkorps Jan von Werth
Bönnsche Chinese
Hetdörper Mädche un Junge
Kinder Original Kölsch Hänneschen
Große Knapsacker
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Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

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