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NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer bei einer Pressekonferenz am 26. Januar.

Präsenzunterricht NRW: Schulministerium NRW will Rückkehr bei Inzidenz unter 100

Köln/Düsseldorf | Bei einer Inzidenz von stabil unter 100 in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt in Nordrhein-Westfalen kehren alle Schülerinnen ab dem 31. Mai wieder in den Präsenzunterricht in Klassenstärke zurück. Das teilte heute das Schulministerium NRW mit.

Damit setzt die Landesregierung NRW die Vorgaben des geltenden Infektionsschutzgesetzes des Bundes um. Bei einer Inzidenz unter 165 kehren die Schulen aus dem Distanz- in den Wechselunterricht zurück. Bei einer Inzidenz unter 100 in Klassenstärke in den Präsenzunterricht.

Aktuell lägen die Hälfte der Kreise und Städte in NRW unter einer Inzidenz von 100. Diese Zahl, so die Prognose des Schulministeriums NRW, werde bis Ende Mai weiter steigen.

Das NRW-Schulministerium: "Ab Montag, den 31. Mai 2021, kehren alle Schulen aller Schulformen bei einer stabilen Inzidenz unter 100 in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt vom Wechselunterricht zum Präsenzunterricht zurück. Damit wird für die verbleibenden fünf Schulwochen bis zum Beginn der Sommerferien am 2. Juli 2021 Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler erteilt. Die bestehenden strikten Hygienevorgaben in den Schulen und auch die Masken- und Testpflicht gelten selbstverständlich weiterhin."

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer in einem schriftlichen Statement: "Die Entscheidung der Landesregierung mehrere Wochen vor den Sommerferien wieder zum angepassten Präsenzunterricht zurückzukehren, ist ein wichtiges Signal für die Familien und insbesondere die Schülerinnen und Schüler. Es ist für die Landesregierung stets selbstverständlich gewesen, dass wir bei sinkenden Infektionszahlen auch wieder mehr Präsenzunterricht ermöglichen wollen. Für mich persönlich haben die Entwicklung der Kinder und ihre Bildungschancen Priorität bei gleichzeitig größtmöglichem Gesundheitsschutz in den Schulen. Kinder brauchen Kinder. Kinder brauchen Bildung. Kinder brauchen Strukturen und wieder mehr regulären Alltag. Ich bin am heutigen Tage zuversichtlich, dass wir durch Schützen, Testen und Impfen der Lehrkräfte den jungen Menschen und der gesamten Schulgemeinschaft zum Schuljahresende ein wichtiges Stück Normalität zurückgeben können.“

Die NRW-Landesregierung spricht von sehr guten funktionierenden und abgestimmten Hygienekonzepten. Zudem seien die Testverfahren für alle Schulformen optimiert worden. Die Schulen werden noch heute mit einer Schulmail über den geplanten weiteren Schulbetrieb und die damit verbundenen Fragen informiert. Zum Ende der Woche wird mit dem Auslaufen der aktuellen Fassung die Corona-Betreuungsverordnung entsprechend angepasst, so dass die rechtlichen Grundlagen für den Schulbetrieb ab dem 31. Mai 2021 feststehen.

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