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Röttgen im NRW Wahlkampf

Röttgen kandidiert wieder für den Bundestag

Bornheim | Ex-Bundesumweltminister Norbert Röttgen will im kommenden Jahr wieder in den Bundestag einziehen. Bei der Wahl im Herbst 2013 tritt Röttgen erneut für die CDU im Wahlkreis Rhein-Sieg-Kreis II an. Der 47-Jährige wurde am Freitagabend von der CDU Rhein-Sieg mit 90,45 Prozent als Bundestagskandidat nominiert, wie ein Parteisprecher in Bornheim mitteilte. Gegenkandidaten gab es keine.

Röttgen sitzt seit 1994 im Bundestag. Bei der Wahl im Jahr 2009 gewann er seinen Wahlkreis mit 50,3 Prozent der Erststimmen deutlich vor der SPD.

Seit der NRW-Landtagswahl im Mai ist die politische Zukunft des einstigen CDU-Hoffnungsträgers ungewiss. Als Spitzenkandidat der nordrhein-westfälischen CDU hatte Röttgen das historisch schlechteste Ergebnis seiner Partei bei einer Landtagswahl eingefahren. Wenige Tage später entließ ihn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Umweltminister. Im September war bekannt geworden, dass Röttgen, noch amtierender Stellvertreter von Parteichefin Merkel, im Dezember nicht mehr für den CDU-Bundesvorstand kandidiert. Auch den Landesvorsitz der NRW-CDU hat er abgegeben.

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Düsseldorf | Anlässlich der Studie "Gewalt gegen Einsatzkräfte", die an diesem Freitag vorgestellt werden soll, hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) einen "Bewusstseinswandel in der gesamten Gesellschaft" gefordert. Reul sagte der "Frankfurter Allgemeinen Woche" (Freitagsausgabe): "Die Studie zeigt, dass Gewalt leider längst zu einem festen Bestandteil der Lebenswirklichkeit von Rettungskräften in Nordrhein-Westfalen geworden ist. Jeder einzelne Übergriff auf Retter ist einer zu viel und völlig inakzeptabel."

Düsseldorf | Die nordrhein-westfälische Landesregierung weitet den sozialen Arbeitsmarkt für Menschen ohne Aussicht auf reguläre Beschäftigung aus. Ab Februar soll ein weiteres Projekt im Kreis Recklinghausen für 260 Langzeitarbeitslose mit 4,3 Millionen Euro bis Ende 2019 gefördert werden. Zuvor hatten bereits Dortmund, Essen, Duisburg und Gelsenkirchen Landeshilfen für den Aufbau eines sozialen Arbeitsmarkts erhalten, berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe).

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