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"Tag der Wohnungslosen": Land NRW stellt drei Millionen Euro zur Verfügung

Köln | Drei Millionen Euro stellt das Land NRW zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit in acht Städten und drei Kreisen für von ihm so benannte "Kümmerer-Projekte" zur Verfügung. Am 11. September ist der "Tag der Wohnungslosen".

Die Städte die Geld vom Land NRW bekommen sind: Bielefeld, Bonn, Kreis Borken, Dortmund, Essen, Köln, Münster und Wuppertal. Bei den Kreisen handelt es sich um den Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischen Kreis. Rund drei Millionen Euro stellt das Land NRW den "Kümmerer-Projekten" zur Verfügung. Das Projekt soll auf weitere Städte ausgeweitet werden. Für das Land spielen Sozialarbeiter und Immobilienkaufleute eine Schlüsselrolle, die dafür sorgen sollen, dass Wohnungslose eine Wohnung finden. Später sollen die Kümmerer auch bei Konflikten zwischen Mietern und Vermietern vermitteln.

Mehr zum "Tag der Wohnungslosen" 2019 in Köln >

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Düsseldorf | In Nordrhein-Westfalen wird es kein Kopftuch-Verbot in Kindertagesstätten und Grundschulen geben. Die Landesregierung ist von entsprechenden Plänen abgerückt: "Wir haben uns entschieden, auf ein Verbot zu verzichten und stattdessen gemeinsam mit dem Schulministerium die Aufklärungsarbeit und Elterninformation in Kitas und Grundschulen systematisch zu verbessern. Ein entsprechendes Programm wird gerade erarbeitet", sagte die Staatssekretärin für Integration der Landesregierung, Serap Güler, der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe).

Düsseldorf | Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat einen Doppelpass für ehemalige Gastarbeiter vorgeschlagen. "Wir würden uns wünschen, dass der Bund der ersten Gastarbeiter-Generation die Möglichkeit einräumt, sich einbürgern zu lassen, ohne den türkischen Pass abgeben und ohne einen Einbürgerungstest ablegen zu müssen", sagte die Staatssekretärin für Integration, Serap Güler (CDU), der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Güler sprach von einem "Signal der Wertschätzung ihrer Lebensleistung".

Lübeck | Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat sich für eine Verdopplung der Strafen bei Kindesmissbrauch ausgesprochen. Er wolle auf der noch bis Freitag andauernden Innenministerkonferenz in Lübeck eine entsprechende Änderung der Gesetze anstoßen, sagte Reul am Donnerstag dem Deutschlandfunk. "Mich stört schon sehr, dass wir im Bereich der Strafbarkeit hier Maßnahmen haben, die überhaupt nicht mehr der Dramatik dieser Vorgänge entsprechen", so der CDU-Politiker weiter.

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