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Umfrage: Laschet verliert deutlich an Zustimmung

Düsseldorf | NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat in den letzten zwei Monaten deutlich an Zustimmung bei den Wahlberechtigten in seinem Bundesland verloren.

Das geht aus dem "NRW-Trend" hervor, den Infratest-Dimap im Auftrag des WDR-Magazins "Westpol" erstellt hat. Aktuell sind demnach nur noch 46 Prozent der Befragten zufrieden mit der politischen Arbeit des Regierungschefs.
45 Prozent sind unzufrieden. Im Vergleich zu seinem persönlichen Bestwert während der Coronakrise im April 2020 verliert Laschet somit deutlich an Rückhalt in der Bevölkerung. Damals waren 65 Prozent der Befragten zufrieden und 30 Prozent unzufrieden.

Zudem fällt das Urteil der Befragten über Laschets Arbeit aktuell sogar schlechter aus, als vor der Coronakrise: Im November 2019 waren 54 Prozent der Befragten zufrieden und 35 Prozent unzufrieden. Die Zufriedenheit mit der Landesregierung insgesamt ist trotz des Rückgangs für Laschet aber weiter groß. Das schwarz-gelbe Kabinett bleibt im aktuellen Bevölkerungsurteil zwar ebenfalls hinter dem im Zuge der Corona-Bekämpfung erreichten Rekordwert aus dem April zurück, aber mit 62 Prozent (-acht) ist weiterhin eine deutliche Mehrheit im Bundesland zufrieden mit der Arbeit der Landesregierung.

37 Prozent sind unzufrieden. Die insgesamt etwas kritischere Sicht auf die schwarz-gelbe Landesregierung schlägt sich auch in den Wählerpräferenzen nieder. Die CDU kommt in der Sonntagsfrage auf 37 Prozent und damit auf drei Prozentpunkte weniger als im April.

Ihr Koalitionspartner FDP kommt unverändert auf sieben Prozent. Damit hätte das Regierungsbündnis keine Mehrheit mehr im Düsseldorfer Landtag. Die SPD kann sich nach ihrem Negativrekord im April leicht erholen und liegt mit 20 Prozent (+ein Prozentpunkt) gleichauf mit den Grünen (20 Prozent). Auch die AfD legt leicht zu und kommt auf sieben Prozent (+ein Prozentpunkt). Die Linke würde mit unverändert vier Prozent den Einzug in den Landtag verpassen. Für den "NRW-Trend" befragte Infratest-Dimap am 8. und 9. Juni telefonisch 1.001 Wahlberechtigte in Nordrhein-Westfalen.

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