Politik Welt

Brüssel | Angesichts der schleppenden Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union hat der Brexit-Beauftragte des EU-Parlaments, Guy Verhofstadt, die Regierung in London zur Einheit aufgerufen.

Wien | Österreich warnt vor der Entstehung neuer Flüchtlingsrouten in der Europäischen Union: "Nach unseren Erkenntnissen entstehen in jüngster Zeit auf dem Balkan neue Schlepperrouten, nachdem Ungarn und Mazedonien den Schutz der EU-Außengrenzen deutlich verschärft haben. Wir beobachten, dass viele Flüchtlinge, die heute beispielsweise aus Griechenland und Serbien kommen, neuerdings versuchen über die Route Slowakei weiter in Richtung Norden zu ziehen", sagte Österreichs Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil der "Welt" (Mittwoch). Polizei und Militär in Österreich hätten darum jetzt damit begonnen, "verdeckte Schwerpunktkontrollen" im Hinterland an der Grenze zur Slowakei durchzuführen.

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New York | US-Präsident Donald Trump hat Nordkorea erneut gedroht: Wenn sich die USA gezwungen sähen, ihre Verbündeten zu verteidigen, hätten sie keine Alternative als Nordkorea "völlig zu zerstören", sagte Trump bei seiner Rede vor den Vereinten Nationen am Dienstag. "Aber ich hoffe, das wird nicht notwendig sein", erklärte der US-Präsident. Die nordkoreanische Regierung verurteilte er als "verkommenes Regime".

Tokio | Nordkorea hat am Freitagmorgen erneut einen Raketentest durchgeführt. Dabei soll der Flugkörper wie bereits bei einem Test Ende August über Japan hinweg geflogen und schließlich in den Pazifik gestürzt sein. "These continued provocations only deepen North Korea`s diplomatic and economic isolation", kommentierte das US-Außenministerium den Vorfall.

Paris | Trotz wachsenden Widerstands will der französische Premierminister Édouard Philippe die Arbeitsrechtsreform durchsetzen und unnachgiebig bei den Einsparungen für 2017 bleiben. "Auf diese Weise können wir unsere Glaubwürdigkeit in der EU wiedergewinnen", sagte der 46 Jahre alte Regierungschef der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (F.A.Z./Freitagsausgabe). Der aus der bürgerlichen Rechten Frankreichs stammende Premierminister wird an diesem Freitag zum ersten Mal von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin empfangen.

Washington | Mitten im Atomkonflikt mit Nordkorea will US-Präsident Donald Trump nach Südkorea reisen. Das Land sei Station auf einer Asien-Reise, die auch nach China und Japan führen soll, hieß es. Als Reisetermin wurde November genannt.

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Berlin | In Istanbul ist am Sonntag offenbar erneut ein deutsches Ehepaar türkischer Abstammung festgenommen worden. Zumindest gebe es dafür "konkrete Anhaltspunkte", sagte der Sprecher des Auswärtigen Amts, Martin Schäfer, am Montag in Berlin. Eine offizielle Bestätigung liege aber noch nicht vor.

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Tripolis | Das UN-Flüchtlingswerk verhandelt derzeit mit den libyschen Behörden darüber, ein Aufnahmezentrum für Flüchtlinge eröffnen zu können. Das sagte der Sondergesandte des UNHCR für das zentrale Mittelmeer, Vincent Cochetel, der "Welt" (Montagausgabe). "Wir hoffen, dass wir bis zu 1.000 Flüchtlinge in einem solchen Zentrum unterbringen, medizinisch versorgen, psychosozial betreuen sowie dauerhafte Lösungen für sie finden können", sagte Cochetel.

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Wiesbaden | aktualisiert | 11.100 syrischen Blanko-Pässe sind nach Angaben des BKA in den Händen der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). Sie wurden im syrischen Bürgerkrieg erbeutet, wie aus vertraulichen Unterlagen ("Verschlusssache - Nur für den Dienstgebrauch") des Bundeskriminalamts, des Bundesinnenministerium und des Bundespolizeipräsidium hervorgeht. Die "Bild am Sonntag" berichtet darüber.

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Ankara | Das türkische Außenministerium hat am Samstag eine Warnung vor Reisen nach Deutschland herausgegeben. Grund sei unter anderem ein "anti-türkischer" Wahlkampf. Die politische Atmosphäre in Deutschland stehe "zunehmend unter dem Einfluss der extremen rechten und sogar rassistischen Rhetorik", heißt es in der Erklärung.

Moskau | Der ehemalige Mitarbeiter der National Security Agency (NSA), Edward Snowden, hat die Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag scharf angegriffen und der Lüge bezichtigt. Der von Union und SPD verfasste Teil im Abschlussbericht des NSA-Untersuchungsausschusses lese sich wie eine "Übung im kreativen Schreiben", sagt Snowden in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel". Statt aufzuklären und die Arbeit des Bundesnachrichtendienstes strenger zu regulieren, hätten die Deutschen einfach das Gesetz so gelockert, "dass es nicht mehr gebrochen wird".

Dhaka | Nach neuesten Zahlen der Vereinten Nationen sollen in den letzten zwei Wochen nun 270.000 Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch geflohen sein. UNHCR-Sprecherin Vivian Tan bestätigte am Freitag die neue Zahl, nachdem am Donnerstag noch von 164.000 Flüchtlingen die Rede war. Der aktuelle Flüchtlingsstrom begann um den 25. August, als Aufständische aus der Ethnie der Rohingya Polizeistationen attackiert haben sollen, woraufhin das Militär Myanmars ebenfalls mit Gewalt antwortete.

Tripolis | Die Vereinten Nationen (UN) wollen trotz des anhaltenden Bürgerkriegs in Libyen im Herbst in das Land zurückkehren. "Ich glaube, es ist unsere Pflicht so nah wie möglich bei den Menschen zu sein, um sie zu unterstützen und ihnen zu helfen. Darum wollen wir unsere Präsenz wieder erhöhen, natürlich unter Beachtung der Sicherheitslage", sagte der neue UN-Sonderbeauftragte für Libyen, Ghassan Salame, der "Welt" (Freitagausgabe).

Budapest | Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán beharrt auf seiner Forderung nach einer finanziellen Beteiligung der EU an den Kosten für Errichtung und Bewachung des ungarischen Grenzzaunes. "Eben deswegen möchte ich die Bitte der ungarischen Regierung wiederholen, indem die Europäische Union die Hälfte der Kosten der ungarischen Maßnahmen für den Schutz der gemeinsamen Schengen-Grenzen - das heißt des Baus des Grenzzauns - bezahlen soll", schreibt Orbán in einem Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, aus dem die "Bild" (Freitag) zitiert.

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Luxemburg | Ungarn und die Slowakei müssen sich laut eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) an der Umverteilung von Flüchtlingen in der EU beteiligen. Der EuGH wies die Klage der beiden Länder gegen eine von der EU beschlossene Aufnahmequote am Mittwoch zurück. Der EU-Beschluss aus dem September 2015 sah vor, bis zu 120.000 Flüchtlinge zur Entlastung Italiens und Griechenlands in die anderen Mitgliedstaaten der EU umzusiedeln.

Theater Köln - Premieren 2017

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Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

Eine Reise zu einer Scheißinsel: „Shit Island“ in der Orangerie

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"Inside AfD" - im Theater Tiefrot

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Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

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„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

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"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

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Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

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Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

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„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

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Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

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„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

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Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

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Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

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„Occident Express“ hält im Schauspiel

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Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

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Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

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Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

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Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

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Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

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Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

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„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

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Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

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Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

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Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

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