Politik Welt

Paris |  Emmanuel Macron hat die französische Präsidentenwahl mit 66,1 Prozent gewonnen. Das teilte das französische Innenministerium am Montagvormittag nach Auszählung aller Stimmen mit. Seine Konkurrentin Marine Le Pen erhielt demnach 33,9 Prozent.

Brüssel/London | EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die Briten vor Illusionen über den Brexit gewarnt. "Wir würden das Vereinigte Königreich gern eng an unserer Seite wissen", sagte der oberste europäische Beamte der "Rheinischen Post" (Montagausgabe).

macron_Frederic_Legrand_COMEO_shutterstock_7517

Paris | aktualisiert | Bei der Wahl des neuen Staatspräsidenten in Frankreich liegt der sozialliberale Kandidat Emmanuel Macron ersten Prognosen zufolge klar vor Front-National-Chefin Marine Le Pen: Dem öffentlich-rechtlichen Sender "France 2" zufolge kam Macron in der Stichwahl auf 65,1 Prozent der Stimmen, Le Pen auf 34,9 Prozent.

Berlin | Das Auswärtige Amt hat die seit Mitternacht geltende Vereinbarung zwischen Russland, dem Iran und der Türkei begrüßt, in Syrien De-Eskalationszonen zu schaffen. Dennoch seien "viele Details unklar. Wir hören auch besorgniserregende Berichte über Verstöße, die noch schwer zu verifizieren sind", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Samstag.

Paris | Das Wahlkampfteam des französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron beklagt einen "massiven und koordinierten" Hackerangriff. E-Mail-Postfächer von Macrons Bewegung "En Marche" seien angegriffen und geknackt worden, so ein Sprecher. Die Enthüllungsplattform Wikileaks verlinkte auf das Material.

Berlin | Bundesaußenminister Sigmar Gabriel ist von einem Sieg Emanuel Macrons bei der Stichwahl ums französische Präsidentschaftsamt überzeugt: "Frau Le Pen wird nicht gewinnen. Da bin ich mir sicher", sagte er der "Bild". Gleichzeitig kritisierte er die mangelnde Unterstützung der Sozialisten für Macron.

Prag | Der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka, der am Dienstag seinen Rücktritt und den seiner Regierung angekündigt hatte, will nun doch im Amt bleiben. Stattdessen werde er dem tschechischen Präsidenten Milos Zeman die Entlassung von Finanzminister Andrej Babis vorschlagen, erklärte Sobotka am Freitag in Prag. Hintergrund für die Rücktrittsankündigung des tschechischen Regierungschefs am Dienstag war ein Zerwürfnis mit Babis, dem Steuerbetrug vorgeworfen wird.

Washington | Das US-Repräsentantenhaus hat am Donnerstag mit knapper Mehrheit für einen Gesetzentwurf zum von Präsident Donald Trump Umbau des Gesundheitssystems gestimmt. Mit dem neuen Gesetz sollen weite Teile der vom ehemaligen Präsidenten Barack Obama verabschiedeten und wegen massiver Kostensteigerungen kritisierten Gesundheitsreform rückgängig gemacht werden. Das war eines der zentralen Wahlversprechen von Trump.

Prag | Der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka hat am Dienstag seinen Rücktritt und den seiner Regierung angekündigt. Der Grund seien Steuerbetrugsvorwürfe gegen den tschechischen Finanzminister Andrej Babiš, sagte Sobotka Medienberichten zufolge in Prag. Er wolle sein Rücktrittsgesuch demnach noch diese Woche an den tschechischen Präsidenten Miloš Zeman übergeben.

Washington | US-Präsident Donald Trump ist zu einem direkten Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un bereit. Das sagte er in einem Interview mit dem Nachrichtensender Bloomberg. "Wenn es angebracht wäre, mich mit ihm zu treffen, würde ich das absolut tun, ich würde mich geehrt fühlen, es zu tun", sagte Trump.

may_CharlieBardShutterstock_14716

Brüssel/London | Theresa May will sowohl den Brexit als auch die zukünftigen Beziehungen zeitgleich verhandeln. Damit geht sie auf Konfrontationskurs zur Europäischen Union, die erst nach einer Einigung auf die konkreten Brexit-Bedingungen über die weiteren Beziehungen beraten will. "Nichts ist vereinbart, bevor alles vereinbart ist", sagte May der "BBC" am Sonntag.

union_jack_Stockimo_shutterstock_com_10012016

Brüssel | Das Vereinigte Königreich hat in dieser Woche offenbar einen wichtigen Haushaltsbeschluss im Rat der Europäischen Union blockiert. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf interne Ratsdokumente. Die Blockade betrifft demnach die sogenannte "Midterm Review", die Haushaltsüberprüfung zur Mitte der siebenjährigen Finanzperiode der EU. Die Mitgliedstaaten hatten sich nach langen Verhandlungen mit dem Parlament darauf geeinigt, sechs Milliarden Euro an zusätzlichen Mitteln freizugeben, insbesondere für den Aufbau der neuen Grenz- und Küstenwache und für die Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten gegen irreguläre Migration.

eu_flagge_02012016

Brüssel | Der Europäische Rat hat am Samstag auf einer Sondertagung im EU-27-Format die Leitlinien für die Brexit-Verhandlungen festgelegt. Die Entscheidung sei einstimmig erfolgt, teilte EU-Ratspräsident Donald Tusk über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. In den Leitlinien wird der Rahmen für die Verhandlungen bestimmt.

Skopje | In der mazedonischen Hauptstadt Skopje sind am Donnerstagabend Demonstranten in das Parlamentsgebäude eingedrungen. Medienberichten zufolge wurden dabei mehrere Abgeordnete verletzt. Bei den Demonstranten habe es sich um Anhänger der Opposition gehandelt.

Washington | Eric Cantor, der frühere Fraktionschef der US-Republikaner im Abgeordnetenhaus, fürchtet, dass seine Parteifreunde ihre Mehrheit im Kongress verlieren könnten. "Wenn wir die Mehrheit behalten wollen, müssen wir liefern", mahnte Cantor dem "Handelsblatt". "Das ist bisher nicht geschehen."

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets

Die aktuellen Nachrichten im Überblick

report-k.de

Seit 2004 berichtet Report-k.de | Kölns Internetzeitung über Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Karneval und mehr aus Köln. Dabei liegt der Fokus der Redaktion auf regionalen Nachrichten. Ergänzt wird das lokale Nachrichtenangebot durch die wichtigsten News aus Deutschland und der Welt. Sie haben interessante Themen oder Ihnen sind Dinge in Köln aufgefallen, Lobenswertes oder Kritisches, über die/das berichtet werden sollte? Dann nutzen Sie den kurzen Draht zur Redaktion: redaktion@report-k.de oder 0175.2546218 [Redaktionshotline].

Datenschutzerklärung  |  Impressum