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Amnesty International beklagt eigene Situation in der Türkei

Hamburg | Die Türkei-Expertin von Amnesty International in Deutschland, Amke Dietert, hat der türkischen Regierung vorgeworfen, sie wolle Menschenrechtsorganisationen in der Türkei endgültig zum Schweigen bringen.

Mit der Verhaftung der Direktorin der türkischen Sektion von Amnesty International, Idil Eser, und sieben weiterer Vertreter von Menschenrechtsorganisationen "soll offenbar die Kritik innerhalb der Türkei an den Menschenrechtsverletzungen vollends mundtot gemacht werden", sagte Dietert der "Heilbronner Stimme" (Freitag). Die gegen Eser vorgebrachten Vorwürfe der "Mitgliedschaft in einer bewaffneten terroristischen Vereinigung" seien absurd und entbehrten jeglicher Grundlage, klagte Dietert kurz vor dem Jahrestag des Putsches in der Türkei.

"Die Menschenrechtsverteidiger und alle anderen aus politischen Gründen Inhaftierten in der Türkei brauchen unsere Solidarität. Und wir hoffen, dass dies auch in der Türkei nicht unwidersprochen hingenommen wird und das einer noch breiteren Öffentlichkeit bewusst wird, was von den pauschalen Terrorismusvorwürfen der türkischen Regierung zu halten."

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