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Bericht: Theresa May hat Zusage für Verbleib in Zollunion

London | Die britische Premierministerin Theresa May hat sich laut eines Berichts der "Sunday Times" angeblich von Brüssel zusichern lassen, dass Großbritannien auch nach einem Brexit in der Zollunion bleiben kann, um eine "harte Grenze" zwischen Nordirland und Irland zu vermeiden.

Das Blatt beruft sich auf hochrangige informierte Kreise und schreibt weiter, die Verhandlungen mit der EU seien bereits weiter fortgeschritten als bislang bekannt und auf einem mindestens 50-seitigen Dokument festgehalten. Angeblich läsen sich Teile davon "wie von Jacob Rees-Mogg geschrieben", einem radikalen Euroskeptiker.

Anstatt Warenströme an der Grenze zwischen Nordirland und Irland zu kontrollieren, sollen britische Beamte Prüfungen "im Markt" durchführen, also beispielsweise an Lagern oder in Geschäften, schreibt die Times unter der Überschrift "May’s Secret Brexit Deal".

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Brüssel | Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben einer Verschiebung des Brexit-Termins zugestimmt. Beim EU-Gipfel in Brüssel einigten sich die EU und Großbritannien in der Nacht zu Freitag auf ein Zwei-Stufen-Modell. Sollte das britische Parlament das Austrittsabkommen in der nächsten Woche annehmen, würde der Brexit bis zum 22. Mai verschoben werden.

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London | Die britische Premierministerin Theresa May hat bei der EU eine Verschiebung des Brexit-Termins bis zum 30. Juni beantragt. In einem Brief, der am Mittwoch an EU-Ratspräsident Donald Tusk geschickt wurde, schreibt sie, dass sie weiter an eine Zustimmung für ihren Deal im britischen Parlament glaube und dass sie erneut über diesen abstimmen lassen wolle. Unterdessen sagte sie im Unterhaus in London, dass sie nicht bereit sei, den Brexit über den 30. Juni hinaus zu verschieben.

Brüssel | EVP-Fraktionschef Manfred Weber hält ein zweites Brexit-Referendum in Großbritannien noch vor der Europawahl für möglich. "In Großbritannien kann die Premierministerin jederzeit Neuwahlen ausrufen, die dann innerhalb weniger Wochen stattfinden", sagte der CSU-Politiker dem Nachrichtenportal T-Online. "Wenn das bei Wahlen funktioniert, kann man auch innerhalb von wenigen Wochen ein Referendum abhalten."

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