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Berichte: Israel und Hamas vereinbaren Feuerpause

Jerusalem/Gaza-Stadt | Die Regierung Israels hat offenbar einem Waffenstillstand mit der palästinensischen Miliz Hamas im Gazastreifen zugestimmt. Das berichten mehrere israelische Medien übereinstimmend unter anderem unter Berufung auf das Büro von Israels Präsident Benjamin Netanyahu. Darauf hatten unter anderem die USA, aber auch Bundeskanzlerin Angela Merkel gedrängt.

Ein entsprechend von Ägypten mit der Hamas ausgehandeltes Angebot sei angenommen worden. Die Waffenruhe soll ab 2 Uhr in der Nacht (Ortszeit) in Kraft treten. Seit dem 6. Mai war der Konflikt im Zuge einer erwarteten Gerichtsentscheidung erneut ausgebrochen, wobei bisher etwa laut eines Berichts der "Haaretz" im Gaza-Streifen 232 und in Israel zwölf Menschen ihr Leben verloren.

Israelische Armee verteidigt Luftangriffe im Gazastreifen

Der Sprecher der israelischen Armee Arye Sharuz Shalicar verteidigt die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen trotz des Todes vieler Zivilisten. "Das geht mir auch nahe. Ich wünsche keinen Eltern, dass ihre Kinder getötet werden", sagte er dem Nachrichtenportal Watson.

Dass Zivilisten sterben, sei "das absolut Schlimmste" am Krieg. "Aber wir haben diesen Krieg nicht herbeigerufen, sondern verteidigen uns gegen die Raketenangriffe der Hamas." Es stürben auch Palästinenser durch fehlgeleitete Raketen der Hamas.

"Wenn wir in Israel nicht Milliarden in ein komplexes Raketenabwehrsystem gesteckt hätten, hätten wir hier auch schon hunderte tote Zivilisten. Und wenn die Hamas aus dem Untergrund operiert, ihre Einsatzzentralen und Waffen in zivilen Einrichtungen unterbringt, dann nimmt sie in Kauf, dass es zivile Opfer gibt", so der Sprecher. Er verteidigte die israelischen Bombardements der vergangenen Tage: "Die israelische Armee ist die einzige Armee der Welt, die vor einem Bombenangriff anruft, um sicherzugehen, dass sich Zivilisten in Sicherheit bringen können. Bevor richtige Bomben abgeworfen werden, werden auch zuerst Bomben abgeworfen, die nur Lärm erzeugen und die Bewohner vor dem Angriff warnen." Dabei nehme man auch in Kauf, dass Terroristen sich in Sicherheit bringen können. "Es ist nicht nur moralisch falsch, wenn Zivilisten sterben, sondern nützt auch der Hamas, wenn solche Bilder entstehen. Deshalb trifft die israelische Armee solche Vorkehrungen."

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