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Bewegung im Kampf um Katar-Blockade

München | Die seit Juni anhaltende Blockade Katars durch vier arabische Nachbarstaaten könnte bald gelockert werden. Das habe man von Diplomaten aus der Golf-Region am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz erfahren, berichtet das "Handelsblatt". Demnach werde US-Präsident Donald Trump Mitte März Katars Emir Tamim al-Thani in Washington empfangen, Anfang des Monats bereits den Kronprinzen der VAE, Mohammed bin Zayed.

Trump versuche, alle Beteiligten an einen Tisch in Washington zu rufen, und so die momentan zersplitterte arabische Front wieder zu einen. Zuvor hatte er sich ziemlich deutlich an die Seite Saudi-Arabiens gestellt. Auch, so berichteten Diplomaten vom Golf, um das Listing des global bedeutendsten Börsengangs, den IPO des weltgrößten Ölkonzerns Saudi-Aramco, nach New York zu holen.

Dohas Fluggesellschaft Qatar Airways hatte indes die Miete von Büroflächen im New Yoker Trump-Tower beendet. Katar investiert massiv in Immobilien, wie auch Trump.

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Berlin | Die Türkei lässt Regime-Gegner weiterhin über die internationale Fahndungsbehörde Interpol suchen. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat seit dem Putschversuch im Juli 2016 schon 990 Fahndungsersuche von den türkischen Behörden erhalten, davon 925 zur Festnahme und 65 zur Aufenthaltsermittlung. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die die "Welt" berichtet.

Brüssel | Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben einer Verschiebung des Brexit-Termins zugestimmt. Beim EU-Gipfel in Brüssel einigten sich die EU und Großbritannien in der Nacht zu Freitag auf ein Zwei-Stufen-Modell. Sollte das britische Parlament das Austrittsabkommen in der nächsten Woche annehmen, würde der Brexit bis zum 22. Mai verschoben werden.

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London | Die britische Premierministerin Theresa May hat bei der EU eine Verschiebung des Brexit-Termins bis zum 30. Juni beantragt. In einem Brief, der am Mittwoch an EU-Ratspräsident Donald Tusk geschickt wurde, schreibt sie, dass sie weiter an eine Zustimmung für ihren Deal im britischen Parlament glaube und dass sie erneut über diesen abstimmen lassen wolle. Unterdessen sagte sie im Unterhaus in London, dass sie nicht bereit sei, den Brexit über den 30. Juni hinaus zu verschieben.

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