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Biden leistet Amtseid als 46. US-Präsident

Washington | aktualisiert | Joe Biden hat am Mittwoch in Washington den Amtseid als US-Präsident geleistet. Er sagte die laut US-Verfassung vorgegebenen Worte: "I, Joseph Robinette Biden, do solemnly swear that I will faithfully execute the Office of President of the United States, and will to the best of my ability, preserve, protect and defend the Constitution of the United States." Mit "So help me God" fügte er die nicht zwingend vorgeschriebene religiöse Bekräftigung zu. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und zukünftiger Vorsitzender der CDU gratulierte Biden bereits zur Amtseinführung.

Kamala Harris legt Amtseid als US-Vizepräsidentin ab

Kamala Harris ist am Mittwoch um 11:42 Uhr Ortszeit als US-Vizepräsidentin vereidigt worden. Mit "So help me God" fügte die erste Frau in diesem Amt die nicht zwingend vorgeschriebene religiöse Bekräftigung zu ihrem Amtseid hinzu.

US-Präsident Joe Biden ist im Amt. Um etwa 11:50 Uhr US-Ostküstenzeit (17:50 Uhr deutscher Zeit) legte Biden seinen Amtseid als 46. Präsident der Vereinigten Staaten ab. In seiner folgenden Ansprache legte der vereidigte Präsident den Fokus auf den Wert der Demokratie und die Notwendigkeit, diese zu verteidigen.

Er warb für mehr Zusammenhalt und Durchhaltevermögen, auch im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. "Wir werden Amerika einmal mehr zur führenden Kraft für das Gute in der Welt machen", versprach der Demokrat. Wut und Gewalt müssten überwunden werden, man müsse stattdessen respektvoll zusammenstehen.

Erneut verurteilte Biden den Sturm auf das Kapitolgebäude und betonte erneut: "Ich werde ein Präsident für alle Amerikaner sein." Applaus bekam der Demokrat von den etwa 1.000 Menschen, die angesichts der Corona-Pandemie lediglich an der Zeremonie teilnehmen durften, unter ihnen einige Amtsvorgänger. So waren der 42. US-Präsident Bill Clinton mit seiner Frau Hillary, der 43. US-Präsident George W. Bush und der 44. US-Präsident Barack Obama anwesend, unter dem Biden noch als Vizepräsident gearbeitet hatte.

Der 39. US-Präsident Jimmy Carter und seine Frau waren aus Sorge um das Corona-Risiko nicht vor Ort. Bidens Vorgänger Donald Trump hatte Washington bereits am Mittwochmorgen (Ortszeit) verlassen, Harris` Vorgänger Mike Pence wohnte der Vereidigung hingegen bei. Zudem wurde die Zeremonie von 25.000 Nationalgardisten zusätzlich abgesichert, die nach dem Kapitolsturm am 6. Januar für einen reibungslosen Ablauf sorgen sollten.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet gratuliert neuem US-Präsidenten Joseph Biden zur Amtseinführung

Ministerpräsident Laschet: „Herzlich gratuliere ich Präsident Biden und Vizepräsidentin Harris zur Amtsübernahme. In Europa, in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen freuen wir uns auf die Zusammenarbeit. Und das heißt: auf eine Administration, die sich gemeinsam mit ihren Partnern und Verbündeten den großen Herausforderungen unserer Zeit stellt.Demokratie heißt, in den Worten Abraham Lincolns, ‚Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk‘. Dafür steht seit Jahrhunderten der Tag der Amtsübergabe von einer Präsidentschaft an die nächste. Die amerikanische Demokratie hat den Stürmen der Zeit getrotzt. Jetzt gilt es, die gesellschaftliche Spaltung zu überwinden und den Blick in die Zukunft zu richten. Mit dem heutigen Tag beginnt ein neues Kapitel der transatlantischen Zusammenarbeit. Das ist ein guter Tag für uns alle. Deutschland und Nordrhein-Westfalen stehen als starker und verlässlicher Partner an der Seite der USA. Damit sind wir auch gefordert, uns einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und eine zukunftsorientierte, kraftvolle transatlantische Agenda unter anderem bei Klima, Digitalwirtschaft und Handel zu formulieren.”

Glückwünsche zu Joe Bidens Amtsantritt

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Joe Biden für seine Vereidigung als US-Präsident gratuliert und setzt auf eine bessere Zusammenarbeit. "Europe is ready for a fresh start", schrieb von der Leyen am Mittwoch auf Twitter. Der neue CDU-Chef Armin Laschet hofft auf die "Wiederbelebung" der transatlantischen Freundschaft.

"Die transatlantische Brücke wird neu gebaut. Die Trümmer, die Trump verursacht hat, müssen wir beiseite schieben", kommentierte CSU-Chef Markus Söder. Auch der CDU-Politiker Friedrich Merz gegrüßte die Amtseinführung des 46. US-Präsidenten: "Heute kehren Stil und Anstand zurück in das Weiße Haus. Die Demokratie in Amerika ist wieder ein Beispiel für die Welt, mögen Joe Biden und Kamala Harris Erfolg haben - für uns alle", sagte Merz der "Rheinischen Post" (Donnerstag) anlässlich der Amtseinführung.

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