Politik Nachrichten Politik Welt

auspuff_22092015

EU-Kommission: Autoindustrie soll CO2-Ausstoß um 30 Prozent senken

Brüssel | Die EU-Kommission will die Autohersteller zu einer weiteren Reduzierung des Abgasausstoßes zwingen, verzichtet dabei aber aller Voraussicht nach auf eine Quote für Elektroautos. Die Hersteller sollen den CO2-Ausstoß ihrer Pkw-Flotte bis 2025 um 15 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent reduzieren, jeweils im Verhältnis zum Beginn des Jahrzehnts, berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf informierte Kreise. Der entsprechende Vorschlag muss demnach am Mittwoch noch vom Kollegium der Kommissare abgesegnet werden.

Um die Ziele zu erreichen, will die Brüsseler Behörde die Markteinführung emissionsarmer Fahrzeuge fördern. Die Konzerne sollen demnach mit Nachlässen bei den CO2-Einsparvorgaben belohnt werden, wenn bis 2025 15 Prozent und bis 2030 30 Prozent der Flotte weniger als 50 Gramm des Treibhausgases pro Kilometer ausstoßen. Emissionsfreie Autos mit Elektro- oder Wasserstoffantrieb fallen dabei stärker ins Gewicht als Plug-in-Hybride.

Normale Hybridfahrzeuge erreichen die 50-Gramm-Grenze nicht. Die Hersteller müssen nach dem Kommissionsentwurf aber keine Sanktionen befürchten, wenn sie die jeweiligen Zielwerte nicht erreichen. Die Befürworter einer strafbewehrten Quote für emissionsarme Fahrzeuge konnten sich laut Bericht kommissionsintern nicht durchsetzen.

Zurück zur Rubrik Politik Welt

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Welt

fabrik_pixabay_23062018

Washington | Der frühere US-Finanzminister und Weltbank-Chefökonom Lawrence Summers geht scharf mit US-Präsident Donald Trump und dessen Handelspolitik ins Gericht. "Es spricht nur sehr wenig dafür, dass Getöse und Drohungen in diesem Ausmaße positive Effekte zeitigen. Und dass unsere traditionellen Verbündeten inzwischen größere Sympathien für China haben als für uns, ist eine außergewöhnlich negative diplomatische Leistung", sagte Summers in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel".

Berlin | Der deutsch-türkische Autor Dogan Akhanli hofft bei einer möglichen Wahlniederlage von Recep Tayyip Erdogan bei den türkischen Wahlen am Sonntag auf einen Demokratisierungsprozess. "Wenn Erdogan diese Wahl gewinnt und die neue Verfassung in Kraft tritt, ist sein Plan nicht mehr aufzuhalten: Er will Diktator sein. Aber ich habe die Hoffnung, dass genau das Gegenteil eintritt: Erdogan könnte kolossal scheitern", sagte er am Freitag dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

doganakhanli_ehu_20_09_17

Berlin | Der deutsch-türkische Autor Dodan Akhanli hofft bei einer möglichen Wahlniederlage von Recep Tayyip Erdogan bei den türkischen Wahlen am Sonntag auf einen Demokratisierungsprozess

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS