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EU und Großbritannien einigen sich auf Brexit-Verschiebung

Brüssel | Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben einer Verschiebung des Brexit-Termins zugestimmt. Beim EU-Gipfel in Brüssel einigten sich die EU und Großbritannien in der Nacht zu Freitag auf ein Zwei-Stufen-Modell. Sollte das britische Parlament das Austrittsabkommen in der nächsten Woche annehmen, würde der Brexit bis zum 22. Mai verschoben werden.

Falls das nicht der Fall wäre, hätten die Briten allerdings nur bis zum 12. April Zeit, ihre weiteren Pläne vorzustellen. Die Bitte der britischen Premierministerin Theresa May um eine Brexit-Verschiebung bis Ende Juni wurde demnach nicht berücksichtigt. Ziel der EU ist es, den EU-Austritt Großbritanniens vor der Europawahl abzuschließen.

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Kiew | aktualisiert | Bei der Präsidenten-Stichwahl in der Ukraine liegt der Herausforderer Wolodymyr Selenskyj ersten Prognosen zufolge klar vor Amtsinhaber Petro Poroschenko. Laut Zahlen des Fernsehsenders "112 Ukraine" kam Selenskyj in der Stichwahl auf 73,7 Prozent der Stimmen, Poroschenko auf 26,3 Prozent. Insgesamt waren knapp 30 Millionen Bürger zur Wahl aufgerufen.

Brüssel |  Die Brexit-Verschiebung wird auch für das EU-Parlament teuer. Laut einer Berechnung der EU-Abgeordneten Ingeborg Gräßle (CDU) für die "Bild am Sonntag" summieren sich allein die Bezüge der britischen Abgeordneten zwischen dem ursprünglich anvisierten Austrittsdatum und dem 31. Oktober auf 21 Millionen Euro. Sollte sich der Brexit noch einmal verschieben, wird es dementsprechend teurer.

Paris | Marine Le Pen, Vorsitzende der Rassemblement National in Frankreich, fordert die EU auf, weniger Geld für Osteuropa auszugeben. "Ich bin der Meinung, dass wir zu viel Geld zahlen", sagte sie der "Welt" im Bezug auf den Kohäsionsfond der EU, der helfen soll, die Lebensverhältnisse im Osten des Kontinents anzugleichen. "Die Franzosen können das nicht mehr tragen", sagte Le Pen.

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