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Gift-Anschlag: Deutschland, Frankreich und USA unterstützen Briten

Berlin | Die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, den USA und Großbritannien haben Russland nach dem Gift-Anschlag auf den ehemaligen russischen Spion Sergei Skripal zur Aufklärung aufgefordert.

"Das Vereinigte Königreich hat seinen Partnern gegenüber im Detail dargelegt, dass Russland mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verantwortung für diesen Anschlag trägt", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. "Wir teilen die Einschätzung des Vereinigten Königreichs, dass es keine plausible alternative Erklärung gibt, und stellen fest, dass Russlands Weigerung, auf die berechtigten Fragen der Regierung des Vereinigten Königreichs einzugehen, einen zusätzlichen Anhaltspunkt für seine Verantwortlichkeit ergibt."

Die westlichen Staaten riefen Russland dazu auf, zu allen Fragen Stellung zu nehmen, die mit dem Anschlag in Salisbury verbunden seien. "Russland sollte insbesondere das Novichok-Programm voll umfänglich gegenüber der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) offen legen", heißt es in der Erklärung weiter. Der Einsatz eines militärischen Nervenkampfstoffs eines Typs, wie er von Russland entwickelt worden sei, stelle die erste offensive Anwendung eines solchen Nervengifts in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg dar.

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