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Griechenland und Mazedonien beenden Namensstreit

Athen | Griechenland und Mazedonien haben nach über 25 Jahren ihren Namensstreit beendet. Mazedonien werde sich in Nord-Mazedonien umbenennen, sagte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras am Dienstag. Als Gegenleistung für die Namensänderung will sich Athen künftig nicht mehr gegen den Beitritt des Landes in die Nato oder gegen die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen sperren.

"Skopje und Athen haben heute Geschichte geschrieben", kommentierte der deutsche Außenminister Heiko Maas das Verhandlungsergebnis. "Es hat sich ausgezahlt, dass wir die Hoffnung nie aufgegeben haben, dass wir im ständigen engen Austausch waren und dass beide Seiten auch in schwierigen Phasen immer wieder Kompromisse gefunden haben", sagte Maas. Er hatte nach eigenen Angaben noch am vergangenen Freitag mit Mazedoniens Außenminister Nikola Dimitrov telefoniert und ihn ermutigt, die historische Gelegenheit nicht verstreichen zu lassen.

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Washington | US-Präsident Donald Trump hat Frankreich und den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron scharf kritisiert. In einer Reihe von Tweets warf Trump Frankreich am Dienstagmorgen (Ortszeit) unfaire Handelspraktiken vor und attestierte Macron "sehr niedrige" Zustimmungswerte in der Bevölkerung. Auch den Vorschlag Macrons, eine europäische Armee aufzubauen, kritisierte Trump erneut: "Emmanuel Macron suggests building its own army to protect Europe against the U.S., China and Russia", schrieb er.

London | Der langjährige britische Regierungschef Tony Blair fordert eine neue Abstimmung über den Austritt Großbritanniens aus der EU. "Angesichts der enormen Uneinigkeit darüber, was der Brexit wirklich bedeutet und wie er aussehen soll, wäre es das Logischste, die Leute noch einmal zu fragen, ob sie noch weitermachen wollen", sagte Blair dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Er ist überzeugt, dass das britische Parlament den Brexit-Deal, den die amtierende Regierungschefin Theresa May gerade mit der EU verhandelt, ablehnen wird. May strebt einen weichen Brexit an, bei dem Großbritannien zunächst weiter eng mit EU verbunden bliebe.

London | Der britische Labour-Chef Jeremy Corbyn hat Europas sozialdemokratische Parteien zu einem drastischen Kurswechsel ermuntert, um beim Wähler wieder punkten zu können. "Das Ausmaß an Frust und Verzweiflung in postindustriellen Regionen ist riesig", sagte Corbyn dem "Spiegel". Er halte "den Aufstieg der extremen Rechten in Österreich und Deutschland für sehr verstörend".

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Die Kölner Ehrenamtspreisträger 2018

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