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Griechenland und Mazedonien beenden Namensstreit

Athen | Griechenland und Mazedonien haben nach über 25 Jahren ihren Namensstreit beendet. Mazedonien werde sich in Nord-Mazedonien umbenennen, sagte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras am Dienstag. Als Gegenleistung für die Namensänderung will sich Athen künftig nicht mehr gegen den Beitritt des Landes in die Nato oder gegen die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen sperren.

"Skopje und Athen haben heute Geschichte geschrieben", kommentierte der deutsche Außenminister Heiko Maas das Verhandlungsergebnis. "Es hat sich ausgezahlt, dass wir die Hoffnung nie aufgegeben haben, dass wir im ständigen engen Austausch waren und dass beide Seiten auch in schwierigen Phasen immer wieder Kompromisse gefunden haben", sagte Maas. Er hatte nach eigenen Angaben noch am vergangenen Freitag mit Mazedoniens Außenminister Nikola Dimitrov telefoniert und ihn ermutigt, die historische Gelegenheit nicht verstreichen zu lassen.

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