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Iran-Konflikt: Großbritannien schließt sich maritimer US-Mission an

London | Das britische Verteidigungsministerium hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge am Montag angekündigt, an der von den USA geführten Sicherheitsmission in der Straße von Hormus mit eigenen Schiffen der Royal Navy teilzunehmen. Bei der Mission sollen die Routen der Handelsschiffe im Persischen Golf geschützt werden. Der Iran hatte in den vergangenen Wochen immer wieder ausländische Handelsschiffe auf der wichtigen Wirtschaftsroute festgesetzt.

Eine deutsche Beteiligung an der US-geführten Mission hatte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) dagegen abgelehnt: "An der von den USA vorgestellten und geplanten Seemission wird sich die Bundesregierung nicht beteiligen", sagte Maas am vergangenen Mittwoch in Warschau. Die Bundesregierung halte die US-Strategie des "maximalen Drucks" auf den Iran für falsch, so der Außenminister.

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Madrid | Die UN-Klimakonferenz in Madrid hat sich nach einer etwa 40-stündigen Verlängerung der Beratungen offenbar doch noch auf einen Kompromiss geeinigt. In einer Abschlusserklärung, über welche mehrere Medien übereinstimmend berichten, werden die UN-Staaten unter anderem aufgefordert, ihre Zusagen zur Verschärfung der Klimaschutzziele einzuhalten. Es ist dem Vernehmen nach aber unwahrscheinlich, dass die Einigung die Umwelt- und Hilfsorganisationen zufriedenstellen wird, welche die 25. UN-Klimakonferenz bereits als gescheitert abgeschrieben hatten.

Berlin | Angesichts der dramatischen Lage auf der Insel Lesbos hat der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis Deutschland zur Aufnahme von weiteren Flüchtlingen aufgefordert. Mitsotakis sagte "Bild am Sonntag" auf die Frage, ob Deutschland direkt Flüchtlinge aus Lesbos aufnehmen solle: "Ja. Die Idee lautet, dass ein Teil der Asylantragsverfahren in anderen Ländern durchgeführt wird."

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Washington/London | aktualisiert | Nach dem Sieg der Konservativen bei der Unterhauswahl in Großbritannien hat US-Präsident Donald Trump dem britischen Premier Boris Johnson gratuliert und erneut ein Handelsabkommen angekündigt. Zum Wahlergebnis in Vereinigten Königreich mehren sich die Stimmen aus der Berliner und Brüsseler Politik. In Großritannien wird deutlich, dass Schottland einem Austritt aus der EU nicht tatenlos zusehen will.

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