Politik Nachrichten Politik Welt

Kim und Moon sprechen zwei Stunden - Charmeoffensive aus dem Norden

Panmunjeom | Das Spitzengespräch zwischen Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un und Südkoreas Präsident Moon Jae-in am Freitag hat rund zwei Stunden gedauert. Die beiden Staatschefs waren im Grenzort Panmunjeom zusammengekommen. Die beiden Länder sollten "Geschichte schreiben" sagte Kim zu Beginn des Gesprächs, es solle über Frieden, Wohlstand und die Nord-Süd-Beziehungen gesprochen werden.

In einer historischen Geste überschritten Kim und Moon Hand in Hand einen Grenzstein - jeweils mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht. Kritisch wurde in südkoreanischen Medien bemerkt, dass Kim trotz der Charmeoffensive eine hohe Autorität ausstrahlte. "Für das heimische Publikum könnte Kim versucht haben, zu betonen, dass er ein Führer ist, der stark und fähig genug ist, es mit dem Präsidenten der viertgrößten Wirtschaft Asiens aufzunehmen", zitierte die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap einen Politikwissenschaftler.

Zurück zur Rubrik Politik Welt

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Welt

unterhaus_pixabay_15012018

London | Das britische Unterhaus hat den von der britischen Regierung mit der Europäischen Union ausgehandelten Brexit-Deal deutlich abgelehnt. Es gab 432 Nein-Stimmen und 202 Ja-Stimmen. Premierministerin Theresa May sagte unmittelbar nach Bekanntgabe des Ergebnisses, dass dies eine deutliche Niederlage sei, aber nichts darüber aussage, wie das Parlament den Volkswillen, den Brexit nun tatsächlich umsetzen wolle.

Danzig | Der Bürgermeister der polnischen Großstadt Danzig, Pawel Adamowicz, ist am Montag nach einem Messerangriff gestorben. Das wurde am Nachmittag über den Twitter-Account des Bürgermeisters mitgeteilt. Die polnischen Behörden bestätigten die Informationen.

Skopje | Das mazedonische Parlament hat die Umbenennung in "Nord-Mazedonien" gebilligt. Die Parlamentarier stimmten am Freitag mit ausreichender Mehrheit für eine entsprechende Verfassungsänderung. Bestandteil eines zuvor mit Griechenland ausgehandelten Abkommens ist, dass sich die Republik Mazedonien umbenennt.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >