Politik Nachrichten Politik Welt

OPCW bestätigt Einsatz von Giftgas in Syrien

Den Haag | Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat den Einsatz von Giftgas in Syrien bei einem Angriff im Februar bestätigt.

Die Experten seien zu dem Ergebnis gekommen, dass am 4. Februar in der Stadt Saraqib im syrischen Gouvernement Idlib wahrscheinlich Chlorgas verwendet worden sei, teilte die Organisation am Mittwoch in Den Haag mit. Das Gas wurde demnach aus Zylindern freigesetzt.

Bei der Untersuchung sollte lediglich geklärt werden, ob Chemiewaffen eingesetzt wurden, aber nicht durch wen. Zum mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz im syrischen Douma im April hat die OPCW noch keinen Bericht veröffentlicht.

Zurück zur Rubrik Politik Welt

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Welt

Peking | Bundeskanzlerin Angela Merkel und Chinas Ministerpräsident Li Keqiang haben sich zum Atomabkommen mit dem Iran bekannt - trotz des Ausstiegs der Vereinigten Staaten.

trump_Joseph_Sohm_shutterstock_232016

Washington | aktualisiert | US-Präsident Donald Trump hat das für den 12. Juni geplante Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un abgesagt. Ein solches Treffen sei zurzeit nicht angemessen, schreibt der US-Präsident in einem am Donnerstag vom Weißen Haus veröffentlichten Brief an Kim. Als Grund für die Absage nannte Trump die "enorme Wut" und die "offene Feinseligkeit" der nordkoreanischen Führung.

Wien | Im Streit um das Atomabkommen mit dem Iran warnt Österreich die Regierung von US-Präsident Trump vor einem Bruch des Völkerrechts. "Wenn die wiedereingeführten US-Sanktionen künftig tatsächlich auch über das amerikanische Staatsgebiet hinaus gelten, dann ist das ein klarer Bruch des Völkerrechts seitens der USA", sagte Österreichs Außenministerin Karin Kneissl der "Welt". Die Sanktionsandrohungen der US-Amerikaner gegen europäische Unternehmen, die nach dem Ausstieg Washingtons aus dem Nuklearabkommen weiterhin mit dem Iran Geschäfte machen wollen, könnten "nicht einfach hingenommen werden", so Kneissl weiter.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS