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Papst Franziskus erlässt Meldepflicht für Missbrauchsfälle

Rom | aktualisiert | Papst Franziskus will stärker gegen Missbrauch in der katholischen Kirche vorgehen. Ab Juni solle für alle Kleriker und Ordensleute eine Meldepflicht für Missbrauchsfälle gelten, teilte der Vatikan mit. Ein entsprechendes apostolisches Schreiben wurde am Donnerstag veröffentlicht.

Unter die Meldepflicht fallen demnach Straftaten gegen "das sechste Gebot des Dekalogs". Das betrifft zum Beispiel "unter Gewalt oder Drohung oder durch Amtsmissbrauch erfolgten Zwang, sexuelle Handlungen zu vollziehen oder zu erleiden". Auch der "Vollzug sexueller Handlungen mit einer minderjährigen oder mit einer schutzbedürftigen Person" sowie die Herstellung, der Besitz und die Verbreitung von Kinderpornografie fallen unter die Vorschrift. Eine Meldepflicht an staatliche Stellen soll es vorerst nicht geben.

"Wir sind Kirche" lobt Papst-Beschluss bei Missbrauchsfällen

Die katholische Organisation "Wir sind Kirche" hat den aktuellen Beschluss von Papst Franziskus zum innerkirchlichen Vorgehen bei Fällen von sexuellem Missbrauch gelobt. "Was der Papst nun zum Umgang mit Missbrauch in der Kirche verkündet hat, ist plausibel, konkret und notwendig", sagte der Sprecher der Kirchenbewegung, Christian Weisner, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er wies darauf hin, dass derartige Regeln zum Umgang mit Missbrauch lange überfällig gewesen seien.

"Wenn das Schreiben direkt am Ende des Anti-Missbrauchsgipfels im Februar veröffentlicht worden wäre, wäre der Erfolg des Gipfels sofort sichtbar geworden", so Weisner weiter.

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