Politik Nachrichten Politik Welt

Präsident der Afrikanischen Union warnt Europa vor Abschottung

Conakry | Der Präsident der Afrikanischen Union (AU), Alpha Condé, hat Europa vor einer Politik der Abschottung gewarnt. "Man kann die Grenzen nicht schließen", sagte Condé, der als Präsident des westafrikanischen Staats Guinea den AU-Vorsitz turnusmäßig innehat, der "Welt" (Freitagsausgabe). "Die einzige Konsequenz ist, dass Menschen sterben werden", sagte Condé mit Blick auf die Migration über das Mittelmeer.

"Europa muss vielmehr verstehen, dass man für eine Zeit lang mit dieser Situation leben muss", sagte Condé. "Erst wenn Afrika sich entwickelt und die Menschen dort Arbeit finden, werden sie bleiben", sagte der AU-Präsident. "Wir müssen unsere Partner in Europa überzeugen, dass es keine Lösung ist, die Grenzen zu schließen, sondern dass man in Afrika investieren muss."

Condé ist seit 2010 der Staatschef von Guinea und hat den AU-Vorsitz seit Anfang des Jahres inne. Auf dem G20-Gipfel in Hamburg war er als Vertreter Afrikas anwesend, da Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Entwicklung des Kontinents zu einem Schwerpunkt ihrer G20-Präsidentschaft gemacht hat. Condé begrüßte die deutsche G20-Initiative.

"Bis jetzt war Deutschland nicht besonders präsent in Afrika", sagte Condé. "Umso mehr sind wir begeistert vom neuen Engagement von Bundeskanzlerin Merkel." Es gebe keine exklusiven Einflusszonen in Afrika für Frankreich oder China.

"Es gibt nur ein Afrika, das sich entwickeln will."

Zurück zur Rubrik Politik Welt

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Welt

Tripolis | Im Kampf gegen illegale Migration stößt der EU-Marineeinsatz zur Ausbildung libyscher Küstenschutzkräfte auf Probleme. Kurz vor Beginn des neuen Ausbildungslehrgangs, der auf dem Festland in Italien und Spanien durchgeführt werden soll, haben sich erst 75 Kandidaten für eine Ausbildung als Küstenschützer gemeldet, berichtet die "Welt" (Samstag) unter Berufung auf neue interne Zahlen des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD).

Ramallah | Aus Protest gegen verschärfte Sicherheitsvorkehrungen am Tempelberg in Jerusalem hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die Beziehungen zu Israel eingefroren.

Washington | Der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, hat seinen Rücktritt angekündigt. Es sei "eine Ehre und ein Privileg" gewesen, US-Präsident Donald Trump und "diesem tollen Land" zu dienen, teilte Spicer am Freitag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Sein Amt werde er noch bis Ende August weiterführen.

Cologne Pride 2017 zusammengefasst

csd_box_07_07_17

 

Bereits am 24. Juni startete der diesjährige Cologne Pride unter dem Motto „Nie wieder“. Zahlreiche Veranstaltungen aus den Bereichen Politik, Kultur und Aufklärung umrahmen den Höhepunkt am CSD-Wochenende. Die Highlights vom CSD-Wochenende 2017 finden Sie hier:

Cologne Pride 2017 - Parade, Demonstration und Abschlusskundgebung [PLUS: im Livestream nachsehen]

Kerzenlichter gegen das Vergessen - Cologne Pride 2017 [PLUS: Livestream nachsehen]

Der Polit-Talk [PLUS: Livestream nachsehen]

Heiko Maas eröffnet den Cologne Pride 2017 [PLUS: Livestream nachsehen]

Cologne Pride Wochenende 2017 – report-K berichtet live

Cologne Pride 2017 - Das Motto: „Nie wieder!“

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets